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Tab. V. Die RNundegge.
Die Fig. 4 zeigt die in Mecklenburg und andern Gegenden gebraͤuchliche Rund⸗ egge im Plan. Sie beſteht aus 4 Balken A. B. C. D., verbunden durch die 3 Schienen E. F. G. In jedem Balken befinden ſich 6 bis 8 Zinken von Eiſen oder Holz, nach Beſchaffenheit des Bodens. Der Haken H. wird in der einen Ecke angebracht, und nur von einem Pferde gezogen.
Tab. V. Eine verbeſſerte Egge.
Da ich ſowohl gegen die Rundegge, als gegen unſere, Tab. 6, Fig. 6 abgebildete gewoͤhnliche Egge einzuwenden habe, daß die Vertheilung der Zinken ſo unordentlich wird, ſo habe ich hier eine andere Egge darſtellen wollen, welche vielleicht zweckmaͤßiger ſeyn duͤrfte.
Fig. 5 zeigt dieſe Egge im Plan. Sie beſteht aus zwei Theilen, die mit den beiden Charnieren R. R. zuſammen gehaͤngt werden. I. K. L. M. und N. O. P. OQ. ſind Zwiſchenſtuͤcke von derſelben Breite und Dicke, wie die Balken A. H. B. G. C. F. D. E., und gehen durch dieſe letzten mit Zapfen, wodurch jede Haͤlfte der Egge ein Ganzes fuͤr ſich bildet, welche beide Stuͤcke aber nachher durch die erwaͤhnten Char— nieren verbunden werden. Die Zinken werden, wie auf dem Plane ge— zeigt, vertheilt, ſo daß die Furchen gleich weit von einander kommen. Da ich des Dafuͤrhaltens bin, daß die Wirkung der Egge um ſo groͤßer iſt, wenn jedes Pferd an einem Schwaͤngel ſein Stuͤck der Egge zieht, ſo habe ich hier zwei Haken S. S. geſetzt, welche mit zwei Krampen an die beiden vorderſten Schienen befeſtigt werden. Die Urſache, weshalb ich glaube, daß die Wirkung ſtaͤrker werde, wenn die Egge auf dieſe Weiſe gezogen wird, iſt, weil die Egge alsdann eine ſchwingende Bewegung hin


