Getraide und den Unkrautſaamen, welcher unter das Sieb faͤllt, von ein⸗ ander zu ſcheiden.
Die Unkunde uͤber den richtigen Gebrauch der Maſchine dieſelbe an man— chen Orten unnuͤtz macht, wurde ich von der oben angefuͤhrten Commis— ſion(welche zur Veredlung unſerer Kornwaaren ſo viel gewirkt hat) aufge— fordert, folgende kurze Anweiſung zum Gebrauch der Maſchine zu ſchreiben: 1. Die Maſchine wird ſo aufgeſtellt, daß das runde Ende derſelben gegen den Wind oder Luftzug kehrt, damit Spreu und Staub, welche die Maſchine herauswirft, vom Getraide wegwehen kann. Darauf wird das Korn, welches gereinigt werden ſoll, in den obe— ren Kaſten oder Trichter geſchuͤttet, und das Vorſetzbrett ſo weit zuruͤckgeſchbben, wie man paſſend findet; zur naͤmlichen Zeit wird mit der Kurbel 60 bis 80 Mal in der Minute herum⸗
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gedreht.
3. Die Beſtimmung der Schaumſiebe iſt, das Getraide von Steinen, Stroh und anderem großen Unrath zu befreien.
4. Will man Weizen oder Roggen vom Lolch befreien, ſo iſt es das richtigſte, die oberen Siebe fortzunehmen, das Vorſetzbrett nicht zu weit zuruͤckzuziehen, das in der Maſchine beſindliche Vorle⸗ gebrett herabzuſchieben, damit es im Verhaͤltniß mit dem durch die Windfluͤgel verurſachten Luftzug ſteht, welcher hinreichend ſeyn muß, die Spreu und den leichten oder tauben Weizen und Rog— gen uͤber dies Brett weg, und in die Rinne zu treiben, durch welche es ſeitwaͤrts weggefuͤhrt wird; das gediegene Korn geht inzwiſchen uͤber das unterſte Sieb weg, um vom Lolch und anderen Saamenkoͤrner gereinigt zu werden.
5. Will man Weizen oder Roggen vom Kornraden reinigen, haͤngt V man das unterſte Sieb mit dem unteren Ende ſo hoch als moͤg—


