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Der praktische Rieselwirth : Anleitung, natürliche Wiesen durch Bewässerung in ihrem Ertrage zu erhöhen und unfruchtbare Ländereien durch Wasser in fruchtbare Wiesen umzuschaffen ; nach eigenen Erfahrungen / von G. C. Patzig
Entstehung
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Es werden 86, 4 Cubikfuß Waſſer pro Secunde verlangt, die Schleuße ſoll ihren Ausfluß 4 Fuß unter der Oberflaͤche des Waſſers eihan lten.

2Wa= 2 5,4— 10, 8 in 86, 4= 8

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Querprofil der anzufertigenden Schleuße.

Schleußen, welche in Baͤchen angebracht werden. §. 120.

Anfertigung dieſer Schleußen geſchieht auf folgende

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Art:

Man ſtoͤßt an der Stelle, wo die Schleuße eingelegt werden ſoll, eine Spundwand von Pfoſten oder Bohlen rechtwinklig in die Sohle des Baches, mindeſtens 4 Fuß in dieſelbe. Dieſe Spundwand geht, wie beim Wehrbau, einige Fuß tief in die Ufer, und muß mit beſonderer Accurateſſe, um das Unterwaſchen der Schleuße zu verhuͤten, eingerammt werden. Auf dieſe kommt nun die Grundſchwelle zu liegen; kann man jede Pfoſte oder Bohle durch einen Zapfen mit derſelben in Verband bringen, ſo iſt es deſto beſſer, jedenfalls aber muͤſſen die am Ende ſtehenden mittelſt Beefen

in die Grundſchwelle eingelaſſen und vernagelt werden. Letzter

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kommt ſo zu liegen, daß ihre Oberflaͤche hoͤchſtens 2 Zoll uͤber die Sohle des Bachs hervorragt. Auf dieſe kommen nun Saͤu⸗ len zu ſtehen und zwar, ganz nach der Groͤße des Baches, 3 oder mehrere, nie duͤrfen dieſelben weiter als 4 bis 6 Fuß von einander entfernt ſtehen, damit der horizontale Druck des Waſſers keine zu große Gewalt auf die Schuͤtze ausuͤbt(§. 125), ſich dieſe leicht aufziehen laſſen und die ganze Schleuße dem Drucke leichter widerſteht. Die Hoͤhe der Saͤulen bedingt die Tiefe des Baches, man macht dieſelben gern nach dem Verhaͤlt⸗ niß, daß nothigenfalls die Schuͤtze ganz uͤber den Waſſerſpiegel herausgehoben werden koͤnnen. Man verbindet nun die Saͤulen 12*