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alljaͤhrlich Verheerungen anrichtet, verborgen liegen. Jeder Augenblick nimmt in den Wellen des murmelnden Baches einen Theil dieſes großen Schatzes mit hinweg; deshalb ſaͤume man nicht, aus dieſem unerſchoͤpflichen Born des zu befoͤrdernden Wohl⸗ ſtandes mit geruͤſteter, fleißiger Hand zu ſchoͤpfen. Dieſe authentiſchen Wahrheiten moͤgen folgendes naͤher erlaͤutern:
Die einzelnen Wirkungen des Waſſers. §. 26. Das Waſſer wirkt auf die Vegetation der Graͤſer und Kraͤuter durch die Bewaͤſſerung auf vierfache Weiſe und zwar 1) als duͤngende, a) naͤhrend, b) reizend, 2) als aufloͤſende, 3) als anhaltende und 4) als zerſtoͤrende Subſtanz, auf die der Ve⸗ getation der Graͤſer und Kraͤuter nach⸗ theiligen Einfluͤſſe.
1) Ouͤngend. a) Naͤhrend. §. 27.
Durch die in demſelben ſich befindenden, auf das feinſte gemiſchten und zerſetzten Materien von animaliſcher, vegetabiliſcher und mineraliſcher Abkunft, welche waͤhrend der Ueberrieſelung als Schlick von dem Waſſer abgeſetzt und zum groͤßten Vortheil der Pflanzen ſich auf dem Boden und der Grasnarbe lagern. Dieſe naͤhrende Duͤngung findet beſonders bei der Herbſt⸗ und Fruͤhjahrs-Waͤſſerung ſtatt, deshalb muß auch dieſe als das Agens ganz beſonders angewendet werden.


