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andern gleiche Reſultate liefern und hat ſchon manchem Uner- fahrnen die Luſt zur Bewaͤſſerung verleidet.
Anwendbar iſt derſelbe:
1. Wenn eine gute nie Ruͤckſtau verurſachende Entwaͤſſerung moͤglich iſt, und zwar dieſelbe ſchon laͤngere Zeit vor der Anlegung zur Bewaͤſſerung ſtattgefunden hat, damit dem Moore nicht blos das Tage- ſondern auch alles Grund⸗ waſſer vollkommen entnommen und derſelbe dadurch frei von aller adſtringirenden der Vegetation ſo nachtheiligen Humusſaͤure iſt, oder:
2. Wenn eine gute mit der obern Schicht im gleichen Ver⸗ haͤltniß ſtehende Aufmengung von Sand, verbunden mit entſprechender Entwaͤſſerung, moͤglich gemacht werden kann, und endlich
3. wenn bei einer guten Entwaͤſſerung ohne Sandaufmen⸗ gung immer warmes Teich-, Bach- oder Feldwaſſer zur Bewaͤſſerung vorhanden iſt.
Wahrzunehmende Ruͤckſichten bei der Manipulation des Moorbodens. § 22.
Soll Moorboden zur Bewaͤſſerung eingerichtet werden, ſo entſchließe man ſich unbedingt zum Kunſtwieſenbau. Die Moore bilden groͤßtentheils eine Ebene, denen gewoͤhnlich das noͤthige Gefaͤlle fehlt, welches beim natuͤrlichen Wieſenbau unbedingt er— forderlich iſt; da nun derſelbe ganz beſonders bei der Melioration eine trockene Lage erhalten ſoll, ſo kann dies nur durch die Kunſt hervorgebracht werden und es eignet ſich vorzugsweiſe der ſchmale Ruͤckenbau(§. 71) fuͤr ſolche Laͤndereien.
Dieſer Boden inclinirt trotz aller Vorſicht und bei Wahrneh⸗ mung aller Regeln ſehr zu ſchlechten Graͤſern, eine Moorſtelle


