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Wahrheit uͤberzeugen, was mit dieſen beiden in der Landwirth⸗ ſchaft zu machen moͤglich ſei.
Wohl iſts ein ſchwindelnder, hoher Gedanke, Sandflaͤchen, auf denen ſich nicht ein Schaf, vielweniger eine ganze Heerde ſaͤtigen kann, in kurzer Zeit durchs Waſſer in die uͤppigſten Wieſen umzuſchaffen, allein, ſo hoch auch dieſer Gedanke uͤber dem Begriff mancher Landwirthe ſteht, ſo iſt er doch erreichbar. Moͤgen immer die großen Agronomen unſerer Zeit die Sache be⸗ kritteln, ſie kennen ja meiſt die Kraft, welche der Schoͤpfer in das Waſſer legte, nicht! Immer bleibt die Ausfuͤhrung des natuͤrlichen Wieſenbaues auf Sandboden die beſte und vortheil⸗ hafteſte Speculation des Landbaues, ganz beſonders an ſolchen Orten, wo große Flaͤchen mit wenig Ertrag vorhanden ſind und wo die Tendenz des ganzen landwirthſchaftlichen Gewerbes, der Futterbau, noch im Argen liegt.
Sandſchollen, welche jetzt Aira caryophyllea, Aira cristata, Arenarea rubra und Rumex acetosella nur kaͤrglich hervorbrin⸗ gen, werden nach wenig Jahren die ſchoͤnſten Graͤſer und Kraͤu⸗ ter durch Ueberrieſelung erzeugen. Durch welche Kraft dies moͤglich iſt, bitte ich in§. 27 gefaͤlligſt nachzuſehen.
Schlußbemerkungen bei der Lehre von der Manipu⸗ lation und Bewaͤſſerung des Sandbodens. §. 18.
Der Sandboden laͤßt ſich unter allen Bodenarten am leich⸗ teſten bearbeiten, und iſt derſelbe nicht mit zufaͤlligen Beimen⸗ gungen, als z. B. Steine, Gerolle, Holz u. ſ. w. vermiſcht, ſo foͤrdert die Arbeit in demſelben ſehr und mindert die Melio⸗ rationskoſten bedeutend. Die Planirarbeit braucht hier beſon⸗ ders beim natuͤrlichen Wieſenbau nicht mit dieſer großen Accu⸗ rateſſe ausgefuͤhrt zu werden, als in andern Bodenarten, ſeine


