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vorbringt, welche dann, obgleich ſie mit der Zeit verſchwinden, in den erſten Jahren den Ertrag der guten Graͤſer ſehr verrin— gern und bei falſcher Behandlungsweiſe nie auszurotten ſind. Quellwaſſer iſt mit demſelben Vortheile anzuwenden, als Teich⸗ und Bachwaſſer. Erſtaunenswerthe Reſultate bringt ſolches Waſſer, welches vor der Benutzung uͤber Weiden, durch Staͤdte und Doͤrf eroder fruchtbare Felder ſtroͤmt.
Die Anlegung der Graͤben erfordert im Lehmboden ſchon eine weit groͤßere Accurateſſe, als im Thonboden, er widerſteht der Unterwaſchung nicht ſo als dieſer, 1 ½⸗ bis 2fuͤßige Boͤſchung (§. 96) iſt nothwendig, wenn die Ufer der Graͤben der Reibung
des Waſſers widerſtehen ſollen.
C) Der Sandboden. Eigenſchaft des Sandbodens. §. 12.
Dieſer Boden iſt derjenige, welcher unter ſeinen unveräͤn⸗ derlichen Beſtandtheilen den reinen Sand, ſei es nun Quarz-, Perl⸗, grober, feiner oder Flugſand, als vorherrſchende Subſtanz hat und von Natur trocken iſt. Man erkennt denſelben ſchon durch das Anfuͤhlen und Reiben zwiſchen den Fingern; er kann ſowohl Hafer und kleine Gerſte, aber nur duͤrftig Roggen und Buchweizen hervorbringen. Die darauf wildwachſenden Pflanzen ſind folgende:
Nardus stricta, ſteifes Borſtengras, Festuca ovina, Schafſchwingel, Spergula, Spuͤrgel,
Polygonum, Haidekorn,
Verbascum, Koͤnigskerze,


