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ſaͤchlich darauf ankommt, immer das richtige Maß von Feuch⸗ tigkeit und Waͤrme hervorzubringen, der geeignetſte. Die darauf wildwachſenden Pflanzen ſind:
Lolium perenne, engl. Raygras,
Poa trivialis, rauhes Fußgras,
Bromus arvensis, Ackertrespe,
Rumex crispus, Krausampfer,
Leontodon Taraxacon, Loͤwenzahn,
Carduus crispus, Krennsdiſtel u. a. m.
Die Vorzüuge des Lehmbodens bei dem Wieſenbau.
§. 8.
Der Lehmboden iſt unter allen Verhaͤltniſſen, mag er ge— miſcht ſein mit was er nur wolle, moͤgen ſeine zufaͤlligen Bei— mengungen Steine, Geroͤlle oder Holz ſein, der vorzuͤglichſte zum Wieſenbau.
Er wird durch Bewaͤſſerung zum Treibbeet der Graͤſer, wenn ſein Miſchungsverhaͤltniß aus 509 Lehm und 509 Sand beſteht, indem dann durch dieſelbe immer ein der Vegetation vortheilhaftes Verhältniß von Feuchtigkeit und Waͤrme hervor⸗ gebracht werden kann. Die gegenſeitige Ausgleichung ſeiner Beſtandtheile wird bewirken, daß hinlaͤnglich genug Conſiſtenz vor— handen iſt, um den Pflanzen einen ſichern Standort zu gewaͤh⸗ ren, ſich Feuchtigkeit zu erhalten, ohne Saͤure zu erzeugen und doch nebenbei zu dem zu gleichen Theilen beigemengten Sand der Atmoſphaͤre freien Zutritt geſtatten, die Waͤrme aufnimmt ohne zu verhaͤrten und die uͤberfluͤſſige Feuchtigkeit wieder aus⸗ ſtroͤmen laͤßt.
Dieſer Boden laͤßt ſich, wenn er frei von Beimengungen iſt, leicht bearbeiten und vereinfacht dadurch die Meliorations⸗ koſten ſehr.


