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Grade geht dieſe Ausbildung fort, und nach 4—5 Wochen hat ſich der Raſen mit dem Boden innig vereint und kann von demſelben nur mit ſcharfen Werkzeugen getrennt werden.
Das Belegen des Thonbodens mit Raſen.
§. 6.
Soll der Thonboden mit Raſen belegt werden, ſo ſuche man es gleich nach der geſchehenen Planirung auszufuͤhren, damit die obere lockere Krume, worauf die Raſen zu liegen kommen, nicht wieder feſt getreten oder gefahren werde, wo⸗ durch den feinen, zarten Graswuͤrzelchen der Raſen die ſchnelle Einwurzelung erſchwert, dieſelben wohl gar verhindert werden, in den feſtgetretenen Boden einzugehen, der Raſen an zu kraͤn— keln faͤngt und bei der beginnenden Bewaͤſſerung foͤrmlich ab⸗ ſtirbt.
Die Boͤſchung der Graͤben(§. 96) in Thonboden iſt nicht von ſolchem Umfange zu nehmen, als in anderen Bodenarten, er widerſteht wegen ſeiner Bindigkeit mehr der Unterwaſchung. Einfuͤßige Boͤſchung iſt vollkommen hinreichend.
B) Der Lehmboden. Eigenſchaft des Lehmbodens.
§. 7.
Dieſe Bodenart iſt fuͤr die Bewaͤſſerung und den Wieſen⸗ bau die vorzuͤglichſte; ſie unterſcheidet ſich von der erſtern durch ihren groͤßern Gehalt an Sand, beſitzt bei weitem nicht ſolche ſtrenge Conſiſtenz und iſt weniger ſchwer und kalt, ihre waſſer⸗ haltende Kraft iſt geringer als die der vorigen, und beſonders wegen der letzteren Eigenſchaft zur Bewaͤſſerung, wo es haupt⸗


