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Bei der Eintheilung der Bodenclaſſen erlaube man mir blos viererlei aufzuſtellen. Da es beim Wieſenbau nicht darauf an— kommt, welche chemiſche Beimiſchungen dieſer oder jener Boden enthalte, und in welchem Verhaͤltniſſe dieſelben zu einander ſtehen, ſo uͤbergehe ich das ganz und bemerke nur noch, daß der practiſche Wieſenwirth und Rieſelmeiſter ſich im Allgemeinen bei jeder Bodenart genaue Kenntniß von
der obern Schicht oder Ackerkrume,
der Mittelſchicht und
dem Untergrunde verſchaffen muß.
Die Kenntniß der beiden erſteren ſichert den Ertrag und die des letzteren mindert die Meliorationskoſten, wenn, was bei großen Bauten haͤufig vorkommt, ſchwierige Auf- und Abtra— gungen geſchehen muͤſſen. Die am haͤufigſten vorkommenden Bo⸗ denarten beim Wieſenbau ſind:
der Thonboden,
der Lehmboden,
der Sandboden,
der Moor⸗ und Torfboden.
A) Der Thonboden.
Eigenſchaft des Thonbodens.
§. 3.
Dieſe Bodenart eignet ſich in allen Climaten unter den Verhaͤltniſſen einer guͤnſtigen Entwaͤſſerung, durch welche demſelben alles Grund- als auch Tage-Waſſer entzogen werden kann, zum Wieſenbau. Nur duͤrfen ſeine Grundbeſtandtheile nicht mehr als hoͤchſtens 73 ½ feinen, abſchlemmbaren Thon enthalten, wenn dieſer Boden die Vegetation der Graͤſer befoͤrdern ſoll. Ein
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