14 Erſter Theil. Erſter Abſchnitt.
flecht mehr Maſchen auf demſelben Raume ſtehen, und die Viel— heit der Maſchen die Vielheit der Haare bedingt.
Jeder einzelne Theil des thieriſchen Koͤrpers hat ſeine beſon— dere Beſtimmung, folglich auch ſeine beſondere Einrichtung. 3
Diejenigen Theile z. B. welche ſtaͤrker zu tragen haben, oder mehr ſchuͤtzen ſollen, ſind auch feſter, oder mit ſchwaͤcheren oder ſtaͤrkeren Muskeln, mit einer duͤnnern oder dickern Haut verſehen. Es koͤnnen daher nicht alle Theile der Haut eine ganz gleiche Bedeckung haben.
Der Kopf, der Schweif, der Kamm, der Koder, der Ruͤcken, die Beine, die Vorder-, die Hinterſeite, der Bauch, kurz es giebt am Thier faſt keinen Theil von einiger Ausdehnung, der nicht ſeine verſchiedenen Haare im Vergleich mit denen der uͤbrigen
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erzeugte. vegen beſt⸗ Die dickere Haut findet ſich in der Regel da, wo der Umfang Drau
der bedeckten Theile groͤßer, die Bewegung ſtaͤrker und wohin der dakäuern groͤßere Strom der Ausduͤnſtung, oder der groͤßere Abfluß der 1,t Vrc Saͤfte gerichtet iſt.* durdi Der Unterſchied der Haare auf den verſchiedenen Koͤrperthei— urc; len eines Thieres liegt alſo hauptſaͤchlich in der Haut und dem ner lſe oͤrtlichen Zufluß der Saͤfte. 4. durdt 5, date §. 22. Der kraͤftigere Koͤrper treibt in der Regel ein groͤße⸗ Seinn res Haar als der ſchwaͤchere von derſelben Art. ir, dis a b dr 3 §. 23. Die beiden letzten Erſcheinungen laſſen ſich nicht an— äxſr alr ders, als durch die Verſchiedenheit des Haartriebes erklaͤren. Rict dad ſhihe
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