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einer Schaͤferei. 1773
des Futters und der Traͤnke ſind dieſe Oeffnungen ſehr bequem, und die Wolle iſt vor dem Einfallen des Fut— ters geſchuͤtzt. Anſtatt des einzelnen Traͤnkens iſt es beſſer, wenn mehrere Huͤttchen eine gemeinſchaftliche Rinne haben.
Der uͤbrige Raum des Stalles wird zur Aufnahme ſo vieler Schaafe beſtimmt, daß ſie einen bequemen Auf— enthalt haben, naͤmlich fuͤr jedes traͤchtige Schaaf einen Kreis, deſſen Durchmeſſer es ſelbſt iſt, alſo ohngefaͤhr 11— 12 Quadrat⸗Fuß. Jede hundert bis hundert zwan— zig Stuͤck muͤſſen fuͤr ſich abgeſperrt werden.
Zur Seitenſtellung der Schaafe waͤhrend des Futter⸗ Einlegens werden außerhalb am Stalle verdeckte Schop— pen oder Schauer angebracht, weil das Zuſammendraͤn— gen im Stalle Verlegenheiten verurſacht, auch zu viel Raum erfordert.
Die Stall-Temperatur darf nicht 10 Grad R. uͤber⸗ ſteigen.
Zur Moderirung derſelben kann man die Stall— Thuͤren in die Queere theilen laſſen.
Auf der Ausgangsſeite des Stalles unterlaſſe man nicht, eine Pflanzung niedriger Baͤume anzulegen, und den Platz wohl zu ebnen.
Der Schaͤfer locke ſeine Schaafe hinter ſich her. Dieſe Angewoͤhnung iſt wegen Feuers-Gefahren noth— wendig. Die Engliſchen Schaͤfer fuͤhren einen ausge— ſtopften Leithammel auf einen kleinen niedrigen Wagen hinter ſich her.
Alles bisher uͤber Stall-Einrichtung und Schaaf— Haltung Geſagte iſt laͤngſt bekannt, allein der angehende Landwirth findet in den wenigſten Schaͤfereien Alles bei— ſammen, indem oft ſchon die Oertlichkeit eine andere Einrichtung erfordert.


