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Ueber den gegenwärtigen Stand der Merinos-Schaaf-Zucht ... besonders in Europa : nebst einer kurzen Darstellung des gegenwärtigen Ganges des Woll-Handels / von J. Ph. Wagner
Entstehung
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72 XIII. Ueber die aͤußeren Einrichtungen

keine unbehuͤlflichen Horden, ſondern leichte Leitern mit 3 ⅞ Fuß hohen Sproſſen.

Alle Staͤbe zu den Raufen und Vorzuͤgen laſſe man ſchneiden, und nicht zu ſchwach machen. Ihre Entfernung im Lichten kann bei den Raufen 3 ½ Zoll und bei den Vorzuͤgen 4 Zoll ſein, ſo daß die Jaͤhr⸗ linge nicht durchkriechen koͤnnen.

Alle Pfeiler und ſtehenden Geraͤthe werden ab⸗ gerundet.

Der Stall-Raum ſelbſt wird auf folgende Art ab⸗ getheilt.

Den Ausgaͤngen gegenuͤber, auf der andern Seite wird den ganzen Stall hindurch ein 4— 5 Fuß breiter Gang gelaſſen, und abgeſperrt. Das Gitter wird mit ſo viel Oeffnungen zu Eingaͤngen als fuͤr gut gefun⸗ den wird, und jede Oeffnung mit einem Schieber ver— ſehen.. Hinter dieſem Gitter werden die Traͤnkrinnen und uͤber denſelben Klappen angebracht, ſo daß ſie vom Gange aus angefuͤllt werden koͤnnen.

Die Vorzuͤge, welche von Haufen zu Haufen queer durch den Stall gehen, werden in der Mitte mit Schie— bern verſehen, ſo daß man nicht noͤthig hat, in der Mitte des Stalles der Laͤnge nach einen beſonderen Gang leer zu laſſen.

Der Platz fuͤr die Huͤttchen und den nachherigen freien Aufenthalt der juͤngſten Lammſchaafe, der erſte, welcher zu ſichern iſt, wird auf derjenigen Giebelſeite genommen, welche am meiſten geſchuͤtzt iſt. Auf dieſem Platz werden die Huͤttchen laͤngs den Waͤnden ange— bracht. Ein jedes derſelben bekoͤmmt ſeine Thuͤr, und innerhalb derſelben eine kleine Krippe und eine kleine Raufe. Zum Herein⸗ und Herausbringen des Schaafs,

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