hme, nheit
t det verde.
Nagen
uͤber die Ernaͤhrung. 61
mehr, als im natuͤrlichen Zuſtande. In dieſem muß es auch hoͤchſt wahrſcheinlich die Ausduͤnſtung ſehr befoͤr⸗ dern, indem Getreideſtroh im Allgemeinen einen bedeu— tenden Theil von Schwefelſtoff zu enthalten ſcheint, wie die Farbe ſeiner Oberflaͤche und ſeiner Flamme wenig— ſtens andeuten.
Wenn es irgend zu vermeiden iſt, ſo gebe man in den kaͤlteſten Monaten gar keine Wurzelgewaͤchſe, ſon— dern nur vor und nach denſelben. Ihre beſte Wirkung aͤußern ſie noch vor der Keimzeit. Fuͤr die Lammſchaafe iſt es am beſten, wenn ſie vor der Lammzeit gar keine bekommen. Auch duͤrfen ſie nur in gemaͤßigter Tempe⸗ ratur zubereitet werden, indem ſie ſo leicht eiſig werden und dann ploͤtzlich den Magen erkaͤlten. Schreiber die— ſes hat zugeſehen, wie ſich kurz nach dem Zerſchneiden die Scheiben mit Eis uͤberzogen.
Die taͤgliche Kartoffel-Portion darf bei dem Jaͤhr— ling nicht ½ Pfund, und bei dem erwachſenen guͤſten Stuͤck beiderlei Geſchlechts nicht 1 Pfund uͤberſteigen.
Im erſten Fall leiden die Jaͤhrlinge an ihrer Geſundheit
und im zweiten Fall leidet die Wolle durch Schweiß⸗ Niederſchlag. Nur den Lammſchaafen koͤnnen die Kar— toffeln taͤglich bis zu 1½ Pfund gegeben werden. Auf alle Faͤlle aber iſt es gerathener, auch dieſe Portion zu vermindern und dafuͤr anderes Futter zu reichen.
Man zieht es vor, den Hafer lieber mit den Ris— pen, als in bloßen Koͤrnern zu geben.
Nach jeder Erndte wird beſtimmt, wie die Vor— raͤthe hintereinander verfuͤttert werden ſollen, vorausge— ſetzt, daß der Zutritt zu jeder Art von Futter und Stroh von Anfang an offen erhalten wird, und das Dreſchen ſo viel wie moͤglich nach dem Beduͤrfniß der Schaͤferei geſchehen kann..—


