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60 XII. Die nunmehrigen Grundſaͤtze u. Erfahrungen
ohngefaͤhres Verhaͤltniß entnehmen, welches bei den er— ſten Verſuchen, um deſto ſicherer zu gehen, noch nicht erreicht werden darf.
Das Verhalten der Nahrhaftigkeit der verſchiedenen Futter-Arten hat ſich nach allgemeinen Erfahrungen in der Anwendung und nach Ghamſchen Unterſuchungen be⸗ waͤhret, wie folgt:
100 Pfd. gutes Wieſenheu;
500 Pfd. Gras;
80 Pfd. gutes Kleeheu;
400 Pfd. gruͤnen Klee;„* ach Bloeks vr.
200 Pfd. gutes Erbſenſtroh;
200 Pfd. mit Klee durchwachſenes Gerſtenſtroh;
200 Pfd. Kartoffeln, eine ſehr oberflaͤchliche Annahme, bei der außerordentlichen Verſchiedenheit derſelben;
3oh Pfd. Turnips, nicht 200 Pfd.;
bis 1 Scheffel Koͤrner, je nach Verſchiedenheit der
Getreide-Arten;
40 Pfd. Erbſen;
300- 400 Pfd. gewoͤhnl. Sommerſtroh;) doch nur als 400- 600 Pfd. gewoͤhnl. Winterſtroh; Beifutter. Abgedroſchenes Stroh von Wicken, Klee, Buchweizen, ſo wie Kaff iſt noch weit geringer anzuſchlagen.
Alles Rauhfutter, welches als Haͤckſel gegeben wer— den ſoll, muß ſehr geſund ausgeſucht werden, indem das Schaaf alsdann nicht mehr liegen laſſen kann, was ihm ſchon durch den Geruch zuwider waͤre.
Das Aufbruͤhen des Haͤckſels mag manchen Stoff entwickeln, es waͤre aber auch die Frage, ob nicht der eine oder andere verfluͤchtiget oder untauglicher werde.
Außerdem ballt ſich aufgebruͤhtes Futter im Magen


