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uͤber die Ernaͤhrung. 57
mt, die Nahrungs⸗Menge, uͤber und unter welche jede Ueber⸗ be⸗ ſchreitung zu vermeiden iſt.
di Das Nahrungs-Beduͤrfniß jeder beſonderen Meri⸗ du nos⸗Raſſe richtet ſich nach der Groͤße des Koͤrpers und ng nach ſeiner Bewachſenheit zugleich. Je groͤßer und je Nai⸗ ausgebreiteter und dichter beſetzt: deſto mehr Nahrung thren bedarf er.
nich Die Wolle darf weder verkruͤppelt wachſen, noch an. mit Schweiß beladen ſein, oder Hautſchindeln enthalten; und ſondern ſie muß rein, jedes Haar muß ſelbſtſtaͤndig, in e⸗ ſeinen Biegungen gerade aus und auf jedem Punkte in een gleichmaͤßiger Feinheit erſcheinen. Eine Ernaͤhrung, de⸗ welche die Wolle in dieſem Mittel erhaͤlt, iſt die ge— chete hoͤrige.
Der ſchnellſte Wuchs feiner Merinos-Wolle erreicht witd in 3 Monat hoͤchſtens einen rh. Zoll, alſo in 1 Monat 3. ohngefaͤhr 4 Linien und in 1 Woche 1 Linie oder 1 Bo⸗ den gen, 25 Bogen auf 1 rh. Zoll gerechnet. nd⸗ In Betreff des Einfluſſes der verſchiedenen Nah— nc. rungsmittel auf die Wolle ſteht der Satz feſt: Alles, tner G was dem Koͤrper geſund iſt, iſt auch der Wolle zutraͤg— henes lich, doch mit der Beſchraͤnkung auf ein gewiſſes Maaß. alten Nur gutes Wieſenheu, welches unter allen Futter-Arten
fuͤr das Schaaf die erſte Stelle einnimmt, macht davon edingt eine Ausnahme. In noch ſo großer Menge genoſſen sdann hinterlaͤßt es nie einen Schweiß-Niederſchlag in der reite Wolle. Demnaͤchſt wirken Hafer und Gerſtenſchroot am zeite beſten auf die Wolle. Beim erwachſenen guten Schaaf kann darf aber die Quantitaͤt nicht 4 Loth auf den Tag Mah⸗ uͤberſteigen. Nuck⸗ Alle uͤbrigen Futter-Arten erfordern ebenfalls eine für Beſchraͤnkung in der Menge. Hierher gehoͤren: alle
Grasnahrung ohne Unterſchied; aller Klee, ſo wohl im


