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V uͤber die Ernaͤhrung. 53. Mbh.
3 gewachſene Theil folgt nach. Auch beſitze ich eine Probe derr ſchwarzbrauner Wolle, welche in der Mitte der Haare dn mehrere Linien lang weiß iſt, worauf wieder jene Farbe huxm eben ſo folgt, wie ſie vorher geht. Bei einem Kreis— d an lauf der Haarſaͤfte wuͤrde aber dieſe Sonderung nicht haben ſtattfinden koͤnnen. So aber zeigt das Wollhaar, ob de und dies vielleicht mehr, als irgend eine andere Art Hdeſ⸗ Haare, jeden Wechſel in der Beſchaffenheit und Menge ear der Nahrung ſchon acht Tage nachher, oft noch fruͤher; uiich. die Biegungen mit dem Durchmeſſer wechſeln mit ihren ler Veraͤnderungen; bei zu uͤppiger Nahrung ſchlaͤgt ſich ein dinr gelbbrauner Schweiß nieder, wie z. B. nach einer ſtar— 1. ken Fuͤtterung von Klee, Kartoffeln, Erbſen, Roggen, Fi friſcher Saat; bei einer zu kaͤrglichen Nahrung oder bei ſchid zu wenigem Gehalt der Mittel an Naͤhrſtoff wirft die aeni Haut weiße Flimmerchen oder Schindelchen in die Wolle. nd Schon eine andere Art, wenn auch an ſich geſundes Rict aber weniger nahrhaftes Wieſenheu bringt dergleichen der Veraͤnderungen hervor.—
iſt Um zu erkennen, ob eine Veraͤnderung von einem naſſ, anderen Futter herruͤhre, darf man nur bei einer abge— wbabd meſſenen Menge ſtehen bleiben. So z. B. reiche man Reob⸗ einige Wochen lang als Zugabe* Pfd. Erbſenſtroh, thele und ſtatt deſſen auf eben ſo lange Zeit eben ſo viel ab— Fünt gedroſchenes Wicken-, auch nur abgedroſchenes Kleeſtroh, naͤhte und unterſuche alsdann die Wolle.
erbolge⸗ Zureichende Nahrung laͤßt echte Merinos-Wolle ninmt gleichfoͤrmig und gleichlang wachſen, unzureichende Nah— Säfte, rung dagegen leichtlich ungleichfoͤrmig, in allen Faͤllen einer aber in ungleicher Laͤnge, indem immer einige Haare erſͤr⸗ hinter den andern zuruͤckbleiben. Dieſe kuͤrzeren Haare Stelle bleiben auch feiner. Daher bei grobwolligen Schaafen
dicker der leichter zu erkennende Flaum, in ſo fern keine Ver—


