inos⸗ auf
genen ſein menes umher panier wir nigen reich uzten haafe e nur funzt
nung t die elche fort⸗ et der udem eur⸗ ttlich hſen wahl aben eiſet und
rten
3 in
der Merinos in Europa. 5
Sachſen und anderwaͤrts, konnte es noch keine beſonde— ren Abſichten oder ſogenannte Tendenzen in der Merinos— Zucht geben. Die Vorzuͤge dieſer Wolle vor der ein— heimiſchen waren ſo einleuchtend, und die hoͤheren Preiſe derſelben ſo uͤberzeugend, daß man ſich mit dem bloßen Beſitz der Schaafe begnuͤgte, ohne ſich in eine Kritik uͤber ihre eigenen Unterſcheidungen einzulaſſen. Die Lo⸗ ſung war nur Raſſe, ohne Prinzipien der Zucht. Hatte eine Generation im Laufe der Veredlung nur das Aeußere des Koͤrpers und der Wolle erreicht, ſo wurde ſie auch ſchon, wie es auch anfaͤnglich nicht anders ſein konnte, zur Fortpflanzung fuͤr tauglich erklaͤrt. Geſchlechtsregiſter fuͤr die Schaafzucht waren noch nicht erfunden. Die
Generationen wurden oft nach der Anzahl der Jahre von
der erſten Veredlung an gezaͤhlt, und Niemand konnte es ſo leicht einfallen, bei der Wahl eines Zucht-Staͤhres auf zwei Exemplare zu ſtoßen, welche um 4 Generatio— nen von einander verſchieden waren. Haͤtte die churfuͤrſtl. ſaͤchſ. Regierung die ſpaniſchen Staͤmme lange Zeit hin nicht unvermiſcht zuſammenhalten laſſen, ſo waͤre viel— leicht keine Spur mehr im Norden davon vorhanden.
Eben ſo wenig, wie die Leitung der Zucht, ſtand auch die Haltung der Neulinge auf feſten Grundlagen. Die Folgen davon waren: ſchwierige Aufzucht, langwie— rige Gemiſchtheit der Heerden und oͤfteres Verſchwinden angeſchaffter Staͤmme.
Die Haltung der Heerden war im Allgemeinen nacha laͤſſig. Die Schaafe bekamen bald zu viel, bald zu wenig, bald ungeſunde Nahrung. Die an ſich ſo ſehr gemiſchte Wolle wuchs noch dazu unregelmaͤßig, und wurde mit Unreinigkeiten aller Art belaſtet.
Die Waͤſche verdiente oft kaum den Namen, das
b
—
—
——
—jj———


