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bisher fortſetzte, welche ſich von Jahr zu Jahr beſtaͤttigten, ſo glaube ich nunmehr meiner Sache gewiß zu ſeyn, und hoffe, daß gegenwaͤrtige Abhandlung dem Beduͤrfniße einer zweckgemaͤßen Lehre der rechten Kultur und dem vorzuͤglichen Anbau der ſpaͤten Arten des Hopfens entſprechen ſoll. Ich habe deshalb die bekannten Hopfenarten abbilden laſſen, um Hopfenbauern mit denſelben genuͤgend bekannt zu machen, damit ſie ſolchen unterſcheiden, und ſelbſt kennen lernen. Um ſolches zu erleichtern, ſo habe ich alle Arten auf einem Blatte gegeben. In dieſer ausfuͤhrlichen und ſehr genauen Beſchreibung halte ich den Hopfenbau fuͤr firirt, und hoffe, daß recht viele Hopfenbauern hierauf weitere Erfahrungen begruͤnden werden. Ich habe hiebey nur die Abſicht, einen ſichern Hopfenbau
zu begruͤnden, woruͤber auch ſchon Zeugniße vorliegen, daß einige hunderttauſend Hopfenſtoͤcke nur
durch mich in Deutſchland mehr exiſtiren, da ich ſelbſt in den entfernteſten Gegenden uͤber eine halbe Million Hopfenfexer von der ſpaͤtern Art bisher verſandt, und dermal noch unendlich viele Beſtellungen hierauf zu erledigen habe. Ein anderer Zweck dieſer Abhandlung iſt, den im Kaufe angebotenen Hopfen ſelbſt erkennen zu lernen, um nicht wie bisher blindlings dem Siegel und der Hopſenzuͤge, und den Trugworten der Hopfenhaͤndler vertrauen zu muͤſſen. Hiernach verſchwindet von ſelbſt jedes Vorurtheil fuͤr den Ort, wo bisbher ausſchließlich nur aͤchter Hopfen gebaut werden wollte.
Auch dieſe Abhandlung gebe ich dem Nachdruck Preiß, und freue mich nur hiebey, durch meine viele Bemuͤhungen den reichen Hopfenbau der Landwirthſchaft nunmehr geſichert zu haben.
Nuͤrnberg und Hersbruck, im Monat Auguſt 1826.
Der Verfaſſer.
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