———
☛
—xixixm———
Schon zweymal habe ich uͤber das Hopfengewaͤchs geſchrieben— Hersbrucks Hopfenbau. Bamberg
1819, bey Kunz— dann noch in ſelbigem Jahre Nachtrag hiezu„der Hopfenbau, fuͤr jeden Oekonomen das rechte Mittel, bald reich zu werden ꝛc. 7, Erſteres Werk wurde bekannlch mit vorzuͤglichem Beyfalle aufgenommen, und von Letterem ſind nicht nur allein von mir drey Auflagen unter der Zeit beſorgt worden, ſondern ſolches wurde gleich 1820 einmal, und 1822 noch zweymal, dann 1826— ſogar noch unter dem Titel:„Kurze, jedoch gruͤndliche Anweiſung zum Anbau des Hopfens ꝛc., Ulm in Commiſſion bey J. Ebner“ woͤrtlich nachgedruckt. Hieraus entnehme ich, daß noch immer „eine gruͤndliche Lehre des Hopfenbaues“ Noth thue. Seit dem Erſcheinen meines allegirten Nachtrages zu Hersbrucks Hopſenbau, habe ich milt beſonderer Auſmerkſamkeit den bedeutenden Hopfenbau, zu Hersbruck, Altdorf, Langenzenn, Lauf und Spalt beobachtet, und alle Erfahrungen hierinn ſelbſt geſammelt. Um mir aber daruͤber Gewißheit zu verſchaffen, daß durch Anbau der ſpaͤten Art Hopfen und deſſen rechten Kultur dem totalen Mißwachſe begegnet werden kann, habe ich im Jahre 1820 alle dieſe Hopfengegenden ſelbſt bereiſt, und jene Erfahrung ſo ziemlich zur Gewißheit gebracht. Ich entdeckte uͤberall die Urſache j enes totalen Mißwachſes des Jahres 1820, und traf uͤberall, vorzuͤglich in Altdorf eine Menge Hopfen im Anbau der ſpaͤtern Art— und anderwaͤrts im ausſchließllchen Anbau der fruͤhern Art und in der vernachlaͤßigten oder unrechten Kultur des Hopfens, uͤberhaupt nur
Mißwachs. Nur einzelne ſchwache Stoͤcke von der ſpaͤten Art hatte auch zu Altdorf und Hersbruck
dieſer Mißwachs getroffen. Altdorf, wo die ſpaͤte Art Hopfen faſt allgemein gebaut wird, hatte daher auch im Jahre 1820 eines der geſegnetſten Hopfenjahre. Und da ich meine Beobachtungen hieruͤber
6 b


