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deſſen Ueberkehr(Kurzſtroh), auch trockenes Gemenge aus Haͤckſel und Kartoffeln, und Abends wieder Stroh. Biertrebern oder etwas Schrot werden dem Bruͤhfutter und nach Befinden auch dem Saufen Traͤnke zugeſetzt.
Bei den jaͤhrlich entworfenen Winterfuͤtterungsplaͤnen iſt angenommen worden, daß die Schweizer 28 Pfund, die Allgauer 24 Pfund und die Egerlaͤnder 20 Pfund Heuwerth taͤglich bekommen ſollen. Die zu verabreichenden Futtermaterialien reducirt man nach den jetzt faſt allgemein geltenden Saͤtzen auf Heu. Gruͤn⸗ futter iſt gewoͤhnlich in ausreichender Menge vorhanden, und nicht wohl nach Gewicht anzugeben, da von jüͤngerem oder aͤlterem Klee und Wickfutter nicht ſtets die gleiche Quantitaͤt auch die gleiche Fuͤtterung gewaͤhrt, und daher wohl bisweilen 80 Pfund Gruͤnfutter beſſer fuͤttern moͤgen, als 100 Pfund dergleichen zu anderer Zeit.
Zur Abwartung des Viehes, das, wie ſchon vorhin er— waͤhnt, gewoͤhnlich aus
100 Stuͤck Milchkuͤhen und Zuchtochſen bei Sahlis,
40 ⸗ jungem Rindvieh ebendaſelbſt,
34 ⸗ Miichkuͤhen u. ſ. w. bei Ruͤdigsdorf, und
22 ⸗ jungem Vieh daſelbſt ohne die Zugochſen beſteht, werden an erſterem Orte neun, am zweiten vier Maͤgde gehalten, die das Futter fuͤr das Rind— vieh abhauen und vorlegen, den Stall beſorgen, d. h. den Duͤnger ausbringen, das Vieh putzen, melken, alle vorkommen— den Arbeiten beim Milchweſen verrichten und naͤchſtdem noch das Schweinvieh abwarten muͤſſen. Ebenſo wird waͤhrend der Wintermonate von dieſen Maͤgden Alles beſorgt, was bei dem Zubereiten des Futters, mit Ausnahme des Haͤckſelſchneidens, zu thun iſt und uͤberhaupt zur Abwartung des Rind⸗ und Schweine⸗ viehes, ſowie zum Milchweſen gehoͤrt. Ueberdies ſollen ſie noch


