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Tageloͤhner gebraucht werden, betragen die Erntekoſten vom ſaͤchſ. Acker etwa 1 Thlr. 25 Ngr. Die Frucht wird, nachdem ſie gehoͤrig ausgetrocknet, auf Wagen mit Tuͤchern ausgeſchlagen eingefahren und in die Banſen gelegt, die zu dem Behuf mit einem trocknen geglaͤtteten Fußboden verſehen ſind. Der Aus— druſch geſchieht groͤßtentheils durch die Hand und wird den Leu— ten, je nachdem der Raps gut ſchuͤttet, mit 6— 8 Ngr. fuͤr den Dresdner Scheffel bezahlt. Der bis jetzt gehabte hoͤchſte Er— trag war im Jahre 1842 bei Drilleultur 21 ½ Dresdner Schef⸗ 14 vom Acker. In den Jahren 1839— 40 wurde verſuchs— veiſe auch ein Theil des Rapſes breitwuͤrfig, der uͤbrige in eil
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zn henſaat beſtellt und es betrug die Ernte im erſten Jahre bei Reihenſaat 17 ½ Scheffel vom Acker 2 ½ 2 ⸗ breitw. Saat 14 ¾. 2 im zweiten⸗ ⸗ Reihenſaat 16 ½ ⸗. ⸗. breitw. Saat 13 ¼ ⸗ 2 3lee
Boden, Duͤngung und Bearbeitung vor dem Saͤen waren natuͤrlich ganz gleich. Weizen wird vorz in Schlag III., zuweilen
im X. Schlag angebaut. Man hat, obgleich der hieſige Boden
ſeiner phyſiſchen Beſchaffenheit und ſenes chemiſchen Beſtand— theilen nach zum Anbau des Weizens und des Hafers beſſer, als zu dem des Roggens und der Gerſte geeignet ſcheint, von jeher im Verhaͤltniß doch nur wenig Weizen, dagegen viel Roggen hende weil man von dieſem ſtets einen hoͤhe— ren Ertrag hatte. Sehr haͤufig war fruͤher auch Brand im Wei⸗ zen, was den ban wohl ebenfalls verleidet haben mag. Seit vier Jahren iſt jedoch dieſe Krankheit nicht mehr vorgekommen. Ob dies Zufall iſt, oder darin liegt, daß der Saamenweizen ſeit der Zeit erſt voͤllig ausgereift geerntet und gleich vom Felde weg, bevor er in der Scheune ſchwitzt, gedroſchen, dann auf dem Speicher duͤnn geſchuͤttet, oft gewendet und vor der


