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b) Anbau der Fruͤchte.
Die Brache in Schlag I. wird mit weißem Klee, dem etwas rother beigemengt iſt, unter das vorhergehende Sommergetreide beſaͤet. Es hat ſich ergeben, daß bei dieſem Verfahren eine groͤßere Menge Futter auf der Seliſſäfig geringen Flaͤche erzeugt wird, als durch eine Anſaat von Raygras, Timotheus⸗ gras und Spoͤrgel. Das von den Kleeweiden zu befuͤrchtende Aufblaͤhen der Schafe iſt bisher dadurch vermieden worden, daß den Thieren vor dem Austreiben etwas Stroh vorgelegt und der Klee erſt dann, nachdem ſie mindeſtens eine Stunde auf den Lehden geweidet, nach und nach eine immer groͤßere Flaͤche davon zur Weide eingeraͤumt wird.
Gegen die Mitte des Monats Juni beginnt das Aus— fahren des Schafduͤngers zu Raps mit 20 Fudern à 20 Ctr. pr. Acker, der ſogleich ſeicht untergeackert wird. Kalk uͤngung wird angewendet, wo es nothig erſcheint.
Nach etwa 3— 4 Wochen wird das Feld geeggt, dann mit dem hier uͤblichen, ſehr gut arbeitenden Ruhrhaken quer be— arbeitet, daſſelbe nach Befinden in 2— 3 Wochen wiederholt und gewoͤhnlich Mitte Auguſt's das Feld in der Richtung, wie die Reihen angelegt werden ſollen, gehakt, eingeeggt und ge— walzt, wonach mit der Hohenheimer Drillmaſchine die Saat er— folgt. Zur ſpaͤteren Bearbeitung derſelben wird zuerſt der drei— ſchaarige Reihenſchaufler(Felgpflug), nach dieſem der Haͤufel— pflug angewendet. Erlaubt es die Witterung, ſo werden im Spaͤtherbſt die Reihen nochmals mit dem letztern durchzogen. Im Fruͤhjahr dann erfolgt, ſobald der Boden trocken genug iſt, die Bearbeitung mit Reihenſchaufler und Haͤufelpflug noch einmal.
Die Reife tritt gewoͤhnlich in der Mitte des Juli's ein. Das Abbringen geſchieht mit der Sichel. Gleich nach dem— ſelben werden ſchwache Gebunde gemacht und dieſe je dreißig
Doppelreihen aufgeſetzt. Bei dieſem Verfahren, bei dem nur


