erde, die ſanheit be zweämaßi⸗ e widd ihn Tage wüͤr⸗
mlich dar
ebſt beſtt yn. Di eis, indem chaafe aus
wegs den gebildett ol,, und ſd ſt es
n Beweis.
fan, die h kowmt,
bey der
wie bey nur von V ge Verde nommen
ituntet in als un Nachzucht ihn vor⸗
icht, oder
X. Kapitel.
Veredlung der Schaaf- und Wollzucht im Allgemeinen.
Gegenwaͤrtig iſt die Veredlung der Schaafe faſt ganz allgemein und hin und wieder ſchon ſehr weit gediehen. Sie iſt der Hauptgegenſtand des Nachdenkens aller Land⸗ wirthe geworden; denn die Konjunktur des Getreidehan⸗ dels hat ſich ſo geſtaltet, daß die Produkte des Bodens unter den Erzeugungskoſten verkauft werden muͤſſen. Es kann daher kein Landgut mehr einen Ueberſchuß(oder reine Einkuͤnfte) gewaͤhren, wenn nicht edle oder wenig⸗ ſtens veredelte Schaͤferei dabey iſt. Wird ein dergleichen zum Verkauf geſtellt oder in Pacht ausgeboten, ſo iſt die erſte Frage: wie viel Schaafe kann es halten? und je nachdem die Antwort ausfaͤllt, wird es gewuͤrdigt.
Nach England darf ſeit dem letzten Friedensſchluſſe wieder Wolle ausgefuͤhrt werden und die dort gebrauchten normen Maſſen erzeugten auf den deutſchen Maͤrkten Conkurrenz, ſo, daß die Preiſe außerordentlich ſtiegen; was alſo fruͤher der Getreidehandel gethan: Geld in's Land bringen, das bewirkt jetzt der Wollhandel.
Die Produktion der Wolle, ſo wie der Verkehr da⸗ mit, mußte alſo auch fuͤr die Staatswirthſchaft wichtig werden; es wurden deshalb alle Schwierigkeiten, die den beſagten Geſchaͤften etwa noch hinderlich oder beſchwerlich waren, ſo viel wie moͤglich weggeraͤumt.
Zu gleicher Zeit hatte man auch Fortſchritte in der Fabrikation wollener Zeuge gemacht, ſo, daß ſich der Be⸗ gehr nach hoͤchſt feinen Wollen außerordentlich ſteigerte. Der unverhaͤltnißmaͤßig hohe Preis, welchen man dafuͤr gegen Mittelwollen bewilligte, ſteigerte das Verlangen der


