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Ansichten über Merinoszucht und die Verschiedenheit der Sächsischen Elektoralschaafe von der Infantado-Race sowie deren muthmaßliche Ursachen
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ßiſchen und wie man vernimmt, auch in den Oeſterreichi⸗ Lif ſchen Landen ſehr geſchaͤtt. In Sachſen mag man aber ſe wohl ſchon ſeit laͤngerer Zeit davon abgekommen ſeyn. Die Saͤchſiſchen Schaafzuͤchter geben ſich zwar das Anſe⸗ 3 hen, als haͤtten ſie niemals auf die letztern Eigenſchaften, nt als: Bewachſenheit des Geſichts, der Beine und Kudder ſein

des Halſes Ruͤckſicht genommen. Ich will dem auch b nicht gradezu widerſprechen; Fink erzaͤhlt uns aber in ahe der ſchon mehr erwaͤhnten Schrift, daß die damaligen hüti Saͤchſiſchen Schaafe(er hat ſeine Nachrichten zum Theil V Päüdd ſchon im Jahre 1784 niedergeſchrieben) gekuddert und im mm. Geſichte, ſo wie auch an den Beinen bis auf die Klauen, hb bewachſen waren. Und dieſe Nachrichten verdienen um ſo nnig mehr Glauben, da der Verfaſſer eines Theils als ein ſehr ſt i glaubwuͤrdiger Mann bekannt iſt, und andern Theils hatte llih er nie andere, wie Saͤchſiſch⸗Spaniſche Schaafe geſehen Un und wußte wahrſcheinlich von dem Unterſchiede, welchen legt man heut zu Tage zwiſchen Elektoral⸗ und Infantado⸗ kuun Schaafen macht, noch gar nichts. Er ſcheint auch zu den glauben, daß die erwaͤhnten Kudder und Bewachſenheit, b allgemeine Race-Eigenſchaften der Spaniſchen Schaafe Vol ſind. Am allerwenigſten iſt aber zu vermuthen, daß er de nur die, der Angabe nach, in geringer Anzahl von Spa⸗ AH nien nach Sachſen gefuͤhrten Infantados kennen gelernt; b ſond von den aber in groͤßerer Zahl eingefuͤhrten Elektorals Int (wenn je ein Unterſchied geweſen) nichts erfahren haben ben

ſolle. Ich ſage, es iſt nicht zu glauben; denn er waerr Sachſen ſo nahe; in ſeiner Art ein wiſſenſchaftlich gebil⸗ ſcr deter Mann; mit Leib und Seele Schaagfzuͤchter und die b Veredlung ſein Steckenpferd. Er ſpekulirte deshalb unaufe hoͤrlich, wie ſie hoͤher zu treiben ſey. Die Sache bleibt alſo ſehr problematiſch. Die Finkſchen Nachrichten fuͤͤe am ren aber doch zu der Vermuthung, daß das gegenwaͤrtige lih