nengg ſ⸗ die Schaafe als ein großes Gaſtmahl anzuſehen, nur mit d Sand bo dem Unterſchiede, daß nicht— wie bey Gaſtmaͤhlern rei⸗ cher Leute— etwas davon uͤbrig blieb. Was ſich darin mmſte Fal. fand, wurde mit Heißhunger verſchlungen und nach ein ſo gab Paar Tagen war die Noth wieder ſo groß, wie vorher. h hielt ſh Daß ihnen bey ſo bewandten Umſtaͤnden die Einge⸗ n Tag ühr weide zuſammenſchrumpften und daß ſie ſehr mager wur⸗ den, konnte nicht fehlen; daß ſie aber dabey immer noch nde Duͤr, kraͤftig genug blieben, die Triften zu machen; daß ihnen eallgemie die Wolle nicht auf dem Leibe abſtarb; daß ſie nicht der Nuin ſammt und ſonders ein Opfer der Bleichſucht wurden, das Schrunfur, iſt ſehr zu bewundern. Man kann es ſich nur dadurch erklaͤren, wenn man annimmt, daß die wenigen Graͤſer war, ſta⸗ und Kraͤuter, welche ſie in dieſer Hungerzeit auf Feld⸗, eft nich, Anger⸗ oder Raſenweide fanden, außerordentlich naͤhrend de Bu⸗ waren. Dieß iſt um ſo wahrſcheinlicher, da ſie ſich, nachdem den Vir⸗ die Getreide⸗Erndte begonnen, in den Stoppeln ſehr geſchwind Wennun erholten, an Fleiſch dunahmen und ſogar Fett anſetzten. , un m Jedoch mag ich nicht verbuͤrgen, daß in jener Zeit, 1, es u wo man bey dem Grundſatze: im Sommer verhungere oon kärgich kein Schaaf, gar nichts zu ihrer Unterſtuͤtzung gethan, r Erdbha wenn das Uebel gar zu ſehr uͤberhand genommen— die Bleichſucht nicht manches Opfer eingefordert hat. Zumal
beeintrit⸗
t, um wenn bey anhaltendem Herbſtregenwetter die Hordenduͤn⸗ nuſte dier gung nicht mit Vorſicht geſchehen; denn dadurch bekom⸗ übemätig men ſie— wenn Hunger im Sommer ihre Naturen ge⸗ unde, in ſchwaͤcht und ſie getrieben hat alles hinterzufreſſen— ſehr 3 ther wi leicht den Reſt.
in Hunge c. Ernaͤhrung der Schaafe waͤhrend der peamit Weidezeit im Preußiſchen.
tt, ſo i Wenn das erwaͤhnte Schaafhungerſyſtem im Som⸗ evar fi mer in Sachſen ziemlich allgemein war, ſo hatte man ſich
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