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Ansichten über Merinoszucht und die Verschiedenheit der Sächsischen Elektoralschaafe von der Infantado-Race sowie deren muthmaßliche Ursachen
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Bunie ſervanz behuͤtet werden darf. Im Herbſt profitiren zwar nden! die Schaafe ſehr wenig davon, indem ungeheuere Kuh⸗ 1), nhnde heerden mit ihnen Gemeinſchaft machen, die, was ſie ne ſe ug auch nicht freſſen, doch beſchmutzen und zertreten. Im 1 Eam Winter ſind ſie den Schaafen gewoͤhnlich unzugaͤnglich, Sih p indem ſie Waſſer oder Schnee bedeckt. Aber von der Zeit. htom Wi an, wo ſie im Fruͤhjahr ausgetrieben werden bis zum 11. Fu May, iſt dieſe Obſervanz wenn auch auf Koſten der

Wieſenbeſitzer von unvergleichlichem Nutzen. Die Wieſen in Sachſen tragen groͤßtentheils ſehr milde, ſuͤße, naͤhrende Graͤſer, bey deren Genuß die

fur anderes

vji Schaafe ſehr geſchwind am Fleiſche zunehmen und in der 1 riann Wolle loswachſen, ſo, daß es gewiß nur wenig Beiſpiele

3 giebt, wo bis zum 11. May im groͤßten Theile von en geſchl Sachſen nicht geſchoren iſt. Gewoͤhnlich geſchieht es vom dguiht 6. bis 11. May. Man bewirkte dieß Geſchaͤft deshalb wo ſtſ um ſo lieber vor dem Termin, wo die Wieſen der Hü⸗ auerte tung verſchloffen wurden, um den Staub, der ſich bey der Acker⸗ oder Feldweide der Wolle mittheilen wuͤrde, zu d ber vermeiden. Gewiß ein Umſtand, der ſeinen Theil zur ſchoͤnen Saͤchſiſchen Waͤſche und uͤberhaupt zur Preiswuͤr⸗ digkeit der Wolle beytraͤgt. man wohl Waͤhrend der Wieſenbeweidung wurde die Feld⸗ und in Sa⸗ Angerweide geſchont, was um ſo zweckmaͤßiger ſcheint, da nlich nict nicht allein das Terrain von beiden ſehr beſchraͤnkt, ſon⸗ nturfüte dern auch der Kraͤuter⸗ und Graswuchs auf demſelben nur eh gewiſe kaͤrglich war.

en behitt Auf dieſe waren nun die Heerden reduzirt.

eZt nich Nach Verlauf von acht Tagen war alles rein ausge⸗ freſſen und nun ging die Hungerleiderey an.

Wähurgis War die Witterung feucht und fruchtbar, ſo wuch⸗

ran dun ſen zwar einige wenige Kraͤuter auf der Brache; aber die ender D Schaafe mußten auf dem kleinen Angerrevier bleiben, weil