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ſelben zu uͤberzeugen, oder ihrer vorgeruͤckten Jahre we⸗ erwatz gen keine Neuerungen mehr einfuͤhren wollten. Sie ge⸗ 3 Scha hoͤrten ihrem Jahrhundert an; wer kann ſie tadeln! hedn
Die Futtermaterialien, als Heu und Stroh, wurden aach nich haͤufig im Stalle auf den Miſt geworfen, wo ſie vom Wintr Viehe verzehrt oder ausgefreſſen werden konnten. Es ver⸗ iden ſe ſteht ſich aber, daß im Stalle immer trocknes Stroh ge⸗ in, wo nug blieb, daß das Futter keinen uͤblen Geruch vom Miſt I ü annehmen konnte. Das Ueberfluͤſſige, was von jenen zu⸗ iſate ruͤckblieb, wurde aufgeharkt und zur Streue fuͤr anderes d
Vieh verwendet. mibd,
Raufen(Hillen) waren nur hie und da gebraͤuchlich; Schaf untergeſetzte Kaſten(Krippen) aber noch gar nicht. War Pale b man genoͤthigt Koͤrner zu reichen, ſo geſchah es in kleinen
dreieckten, von zwey ſchmalen Brettern zuſammen geſchla⸗., genen Krippen, die auf zwey Kloͤtzen ruheten und gewoͤhn⸗ 6, is: lich vor der Schaafſtallthuͤr aufgeſtellt wurden, wo ſie ſo un ſo lange ſtehen blieben, wie die Koͤrnerfuͤtterung dauerte. tg u der Acker
b. Ernaͤhrung der Schaafe waͤhrend der detneiden Weidezeit in Sachſen. ſtünn
digket
Mit der Sommerweide fuͤr die Schaafe iſt man wohl in keinem Lande beſchraͤnkter, wie groͤßtentheils in Sach⸗ ſen; ſie ſind alſo daſelbſt im Sommer gewoͤhnlich nicht ſd gut genaͤhrt, wie bey der vorerwaͤhnten Winterfuͤtte: rung. Eine Ausnahme hiervon machen nur zwey gewiſe Zeitraͤume, nemlich der: wo die Wieſen duͤrfen behuͤtet werden, und der: waͤhrend der Erndte und kurze Zeit nach derſelben..
Der erſte waͤhrt von Michaelis bis alten Walpurgis (11. May) bis zu welcher Zeit der groͤßte Theil von den Wieſen in Sachſen nach beynah allgemein beſtehender Ob⸗


