Nicht allein die Finkſche Schrift gab hieruͤber ſpaͤa te ter zuverlaͤſſige Auskunft, ſondern man wurde auch durch V Tadel da eigne Erfahrung daruͤber belehrt. Man ſchor zwar eine hat d5 Kleinigkeit an Wolle weniger, erhielt aber fuͤr eine ge⸗ wenn da wiſſe Quantitaͤt, gegen fruͤher das Doppelte und daruͤber V hüeten ſt am Gelde. Der große Futteraufwand, welchen man be⸗ Be ſonders gefuͤrchtet hatte, war unbedeutend und der Vor⸗ V richt ſpa theil alſo unzweifelhaft. ſweimal
Die Mutterſchaafe erhielten, nachdem ſie aufgeſtallt di waren, ſo wie die Hammel, mit denen ſie auch wohl nühnlch Anfangs Winters vermiſcht in einem Stalle ſtanden, taͤg⸗ Futterd lich einmal Erbſenſtroh, zweimal Getreideſtroh von Wei⸗ gl en zen oder Rocken, und reines Waſſer zu trinken. Spaͤter V boden wurden beide Sorten ſeparirt, im Fall ſie vermiſcht ge⸗ tnal wer weſen, und die erſtern erhielten täglich einmal Heu, ein⸗ Sheff mal Erbſenſtroh und einmal weißes Getreideſtroh. Dieſe Hre. beſſere Bekoͤſtigung nahm gewoͤhnlich gleich nach Weih⸗„ nachten ihren Anfang; war aber der Heuboden nur ten T ſchwach verſehen, ſo wurde ſtatt des Heues ein guter fanden Trank von Oehlkuchen und feinen Erbſen⸗, Wicken⸗ oder ihre Re Gerſtenſchroot bereitet, gegeben. Kurz vor der Lammzeit bu tr (4 Wochen) erhielten ſie taͤglich zweimal Heu und einen Söhad guten Trank, womit ſo lange fortgefahren wurde, bis funde ſie auf der Weide ernaͤhrt waren. ar
Dieſe Fuͤtterung iſt zwar nicht beſonders reichlich zu uͤbtigen nennen; aber das Vieh hielt ſich doch immer fleiſchig, und ſch a man erzog gute Laͤmmer. Es iſt aber zu beruͤckſichtigen,W“ gyftl daß man damals noch nicht ſo viel Schaafe hatte, wie großen in der gegenwaͤrtigen Zeit; ſie fanden alſo mehr auf der Weide und kamen beſſer genaͤhrt im Winter, ſo daß ſie en, zuſetzen konnten; und da man in jener Zeit noch keine b ſtwen andern Ruͤckſichten zu nehmen hatte, als mit den gering⸗ ſm n
ſten Koſten die mehreſte Wolle zu produziren, Heu⸗Sur⸗ hat h
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