fallen, und in ſofern liegen manche Erfahrungsſätze
außer unſerm Geſichtskreiſe. Sie bleiben raͤthſelhaft, 1n] weil wir nur immer die Oertlichkeit ganz genau beob⸗ anng achten koͤnnen; was uns alſo entfernter liegt und wie⸗ V ir derum von andern naͤher beobachtet werden kann, weil P 6 ſie das Objekt naͤher haben, daruͤber koͤnnen wir uns 1 b t wohl laute Vermuthungen erlauben; denn nur auf 1 dieſe Art koͤnnen die Reſultate der Beobachtungen mit go einander verglichen und intereſſante Schluͤſſe daraus gezogen werden. Ich werde alſo in der vorliegen⸗ den Schrift hauptſaͤchlich meine Vermuthungen uͤber I die Urſache des Unterſchiedes der Merinos⸗Racen aus⸗ 1 ſprechen und mich dabey— ſo weit es thunlich— V dit auf die allgemeinen und meine eigenen Beobachtungen und Erfahrungen ſtuͤtzen. 4 V die en Meinen Vortrag theile ich in drey Perioden. V tun Die erſte handelt von der erſten Haͤlfte des vorigen b mein Jahrhunderts— wo alſo in Deutſchland noch keine b auch Merinos exiſtirten. Ohne eine gruͤndliche Geſchichts⸗ ſer erzaͤhlung von A bis tz ſyſtematiſch durchfuͤhren zu ein wollen— die Andere ſchon viel beſſer geliefert haben, mi wie ich es im Stande waͤre— hielt ich es doch fuͤr d noͤthig, ſo weit auszuholen, weil im Verfolg der— ge oberflaͤchlichen Repetition manche Thatſachen bemerklich V werden, die meine Anſichten erzeugten und worauf ich V mich beziehen werde. Ueberdem iſt ſelten eine Sache ind ſo unbedeutend, als daß ſie nicht irgend eine intereſ⸗ ſante Seite haben ſollte. ki
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