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Ansichten über Merinoszucht und die Verschiedenheit der Sächsischen Elektoralschaafe von der Infantado-Race sowie deren muthmaßliche Ursachen
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XI

44 Eben ſo werde ich mich nur wenig bey der zwey⸗ heob⸗ ten Periode verweilen und nur in ſofern von der Ver⸗ Tie gangenheit reden, wie es der Zweck der Schrift und well ihr Zuſammenhang durchaus erfordert. Wer aber et⸗ uns was gruͤndlich Geſchichtliches uͤber die Einfuͤhrung der auf feinwolligen Schaafe zu leſen wuͤnſcht, dem empfehle ich Ribbes Werkchen: Das Schaaf und die buns Wolle. egen⸗ Wenn ich in den beyden erſten Perioden meine uber Anſichten uͤber Merinos und Wolle nur andeutete, ſo aus, werde ich in der dritten mich umſtaͤndlicher daruͤber auslaſſen. igen Im Verfolg meiner Arbeit hatte ich hauptſaͤchlich die Preußiſchen Laͤnder und Sachſen im Auge, in wel⸗ hceen ich nur Gelegenheit hatte, gruͤndliche Beobach⸗ oden. tungen anzuſtellen. Wenn ich von letzterem rede, ſo rigen meine ich es nicht in ſeinen gegenwaͤrtigen Grenzlinien, keine auch nicht in denen, vor dem letzten Friedensſchluß; ichts⸗ ſondern ich verſtehe darunter diejenigen Provinzen, wo n zu eine gewiſſe Eigenthuͤmlichkeit unter den Heerden hei⸗ aben, miſch iſt, die ſich auf der einen Seite ſucceſſive anfin hfüͤr det und ebenſo auf der andern wieder verliert. Eine der gewiſſe Grenze laͤßt ſich alſo gar nicht bezeichnen. etid Dieſe Eigenthuͤmlichkeit der Schaafe und Wolle icch andet ſich wahrſcheinich in Folge der Oertlichkeit 3 auch in manchen andern Provinzen, ſowohl einzeln tereſ⸗

zerſtreut als in ganzen Landſtrichen beyſammen; man hat hieruͤber aber weniger Kenntniß, als von Sachfen,