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IX 9⸗ 7 dieß taͤglich. Man ſollte ſie deshalb eigentlich gar agen nicht verlautbaren. Aber es giebt gewiſſe Dinge, wor⸗ uͤber gar keine, oder doch nicht eigene Erfahrungen zu Vol⸗ erlangen ſind, weil ſie eines Theils außer unſerm Ge— und⸗ ſichtskreiſe liegen, und andern Theils, weil uns die kei. Urſache ihres Vorhandenſeyns oder nicht Vorhanden⸗ jene ſeyns raͤthſelhaft iſt. um, Ein ſolcher Fall iſt die Exiſtenz verſchiedener igen Schaafracen. Sie ſind wirklich vorhanden, das iſt,
nicht zu leugnen; aber was iſt die Urſache ihrer Ver⸗ ehr⸗ ſchiedenheit?
tung Der Profeſſor Ribbe erzaͤhlt uns neuerdings in rmu⸗ ſeiner Schrift: Das Schaaf und die Wolle, daß alle Schaafarten, deren er eine ganze Menge be— gi⸗ ſchreibt, einerley Abſtammung haben; aber er aͤußert beur⸗ keine Vermuthung, wodurch ſie wohl ſo auffallend ver⸗ erſt ſchieden von einander geworden ſeyn koͤnnen. Auch iſt et er mir nicht bekannt, daß irgend jemand uͤber die Ent⸗ par⸗ ſtehung der verſchiedenen Schaafracen im Allgemeinen ſch ſowohl, als insbeſondere uͤber die Urſache des Unter⸗ men⸗ ſchiedes der Merinos⸗Racen— die den Schaagfzuͤchter ganz eigentlich nur intereſſiren koͤnnen— Belehrung gegeben. gegen— Abgeſehen von den verſchiedenen grobwolligen Schaafracen, bemerke ich nur, daß jeder Schaafzuͤch⸗ cter ter nur eine einzige Merinos⸗Race kultivirt, oder viel⸗ taſe mehr iſt doch nur ſein ſpecieller Wirkungskreis auf ein ders ſehr beſchraͤnktes Terrain angewieſen; die Reſultate thrt ſeiner Beobachtungen muͤſſen daher ſehr einſeitig aus⸗


