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ſehen
Vorerinnerung.
ſehen hoͤchſtens nur darauf gerichtet, ſeiner Familie Arbeit zu verſchaffen, und da ſchlaͤgt je⸗
der einen beſondern Weg ein.
Weit anders verhaͤlt es ſich mit den Dorfſchaf⸗ ten worinn alle einzelne Wirthe uͤbereinſtimmend, bnch einerley Vorſchrift und einerley Ordnung, verfahren. Daß die Laͤndereyen vielen, und je⸗ dem in geringer Maaſſe zugetheilet ſind macht im Ganzen keinen Unterſchied, und daher gehoͤren dergleichen Doͤrfer gewiſſermaſſen zu großen Wirthſchaften.
Die Landwirthſchaft nimmt ihren Anfang mit dem Gartenbau. Der Gaͤrtner pflanzet und be⸗ gieſſet; Er fordert von kleinen Raͤumen doppelte, ja zuweilen noch mehr Erndten: Er zwingt die Natur des Bodens, mildert oder verſtaͤrckt ſeine Kraͤfte, nachdem es zu ſeinem Zwecke dienlich iſt; Und dis geſchicht durch Menſchen⸗Haͤnde. Rei⸗ chen dieſe nicht zu, alles zu bewircken, ſo aͤndert
ſich der Nahme des Arbeiters, und mit ihm zu⸗
gleich das einfachſte Mittel, die Erde zu bauen. Der Gaͤrtner wird ein Landwirth im weitern Verſtande. Er ſpannet Vieh an, und fordert weniger doch jaͤhrliche Fruͤchte. Die Pflege des Landes wird dabey vermindert, und die eigenen Kraͤfte deſſelben werden ſo angegrif⸗ fen, daß man ihnen mit der Kunſt nur eben nachhel⸗
fen kan. Es gehet dennoch ſo weit eh⸗ daß
man den ganzen Raum durch fruchtbare Zuſaͤtze, nicht dahin verbeſſern koͤnnte, Jahr hinter Jahr Fruͤchte zu bringen. Ueberſteigt aber ſolche Ar⸗ beit die Maaſſe, ſo nimt die groſſe Wirthſchaft ihren Anfang.
Die Laͤndereyen koͤnnen nicht alle umgebracht
werden, und man iſt doch darauf bedacht, ſie auf das beſte zu nutzen. Derowegen vermehret
14 23 man
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