Vorerinnerung.
So viel iſt wol einzuſehen, daß in der gan⸗
zen Welt auch unter obgedachten Umſtaͤnden nicht einerley Regel befolget werden koͤnne. Es waͤre alſo ſchon genug von einer gewiſſen Gegend ſagen zu koͤnnen; Hier iſt Verhaͤltniß zwiſchen Viehzucht und Ackerbau anzutreffen!
Der Verkehr, welchen ich viele Jahre durch
mit recht großen Landwirthen, und mit Wirth⸗ ſchafts⸗Sachen gehabt hatte, brachte mich auf den kuͤhnen Entſchluß, die Wirthſchafts⸗Ver⸗ faſſung eines gantzen Landes durchzudencken, worinn man ſeit vielen Jahren her, eben ſo ſehr auf den Landbau, als der Britte auf den Han⸗ del, nachſinnet.
Ich wurde bald einen mercklichen Unterſchied zwiſchen kleinen und großen Wirthſchaften ge⸗ wahr; Dis war mir anſtoͤßig, und anfangs Stof zu Schwierigkeiten. Es kam aber nur darauf an, weiter zu gehen, und genau zu pruͤ⸗ fen, was es mit kleinen und großen Wirthſchaf⸗ ten fuͤr eine Bewandniß habe.
Eine Menge Menſchen, welche von einem begrentzten Felde, kleine Theile bearbeitet, zei⸗ get ſo viel Veraͤnderliches in der Wirthſchafts⸗ Art, daß eben ſo wenig uͤbereinſtimmendes unter ihnen ſelbſt, als in deren Gegeneinanderhaltung mit groͤßern Wirtbſchaften ausfuͤndig zu machen iſt. Jeder einzelne Wirth ſtellet ſeinen Ackerbau nach Gutbefinden an, und da er ſeinen Haus⸗ halt groͤſtentheils daraus zu beſorgen hat, ſo ge⸗ ben ſeine eigene Kuͤche und Keller Vorſchriften, wie er mit jenen die Viehzucht verbindet.
Wenn ſchon die aͤndereyen des kleinen Wirths ſo viel groͤßer ſind, daß er auch ei⸗ nigen Ueberfluß abſtehen kann; ſo iſt ſein Ma
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