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Vieh, re rund iſt mit Laͤnde⸗ reyen,
1755.
Vorerinnerung.
reyen, und auf das Weſentliche der Viehzucht abgefaſſet; Sie ſcheinet nach der Verfaſſung ei⸗ nes einzelnen Land⸗Gutes entworfen zu ſeyn. Die erſte Unterſuchung hiebey war natuͤrli⸗ cher weiſe dieſe; Iſt die Verhaͤltniß der Vieh⸗ zucht zum Ackerbau was wuͤrckliches? Es muß jedem leicht beifallen, daß es Zeiten gegeben, wo
unmoͤglich der Landwirth ſich ba Hebumden hat,
und daß es Laͤnder gibt, wo er binden kan.
Von den erſtern Bewohnern der Erde an, bis auf unſere Zeiten, ſind unzaͤhlige Veraͤnde⸗ rungen in der Wirthſchaft vorgegangen, die wol insgeſammt keinen Bezug auf die Verhaͤltniß der Viehzucht zum Ackerbau haben. So bald der Menſch ſeine erſte Wohnung in der Wuͤſte auf⸗ ſchlug, und ſich zum Wirthſchafter aufwarf, fand er wilde Thiere um und neben ſich, die er zu ſeinem Vortheile entweder verdraͤngte oder zahm machte. Die Abnahme der Wildniſſe bey Aus⸗ breitung des menſchlichen Sefchlechs Leſchah mit Verminderung des wilden Viehes; Die zahmen Thiere traten in ihren Platz, und wuchſen an. Auch dis hatte keinen Beſtand; Denn die Men⸗ ſchen nahmen groſſe Raͤume zu Staͤdten; Sie pflanzten ihre Weinberge, ihre Gaͤrten, und entzogen dieſe Laͤndereyen dem zahmen Vieh.
Lehrte die Noth uns Waͤlder umzureiſſen, Berge ebnen, Suͤmpfe fruchtbar machen, Ge⸗ waͤſſer ableiten, ſo war dis der Zeitpunet, worinn der Ackerbau wohl vor jenen allen ſo betraͤchtlich ſeyn konte, daß er mit der Viehzucht in Ver⸗ wandſchaft und Gleichgewicht kam.
Dieſe Betrachtung leitet aber auf nichts Gewiſſes. Der Mathemathiſche Begrif von der Verhaͤltniß erfordert mehr Genaigbait
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