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2. Vorerinnerung. und Ackerbau, muß ein Verhaͤltniß ſtatt finden;
n und ſoll die weitere Erklaͤrung dieſes Geſetzes aus ni der Art, wie man ſaͤet und pfluͤget, wie man ncei Vieh außzieht und gebraucht, fließen? So heißt d es wahrlich, auf der einen Seite ſich zu weit von dem zu erklärenden Gegenſtande entfernen; Auf her 3 der andern; Ihm zu nahe treten. zuch
Mit leeren Worten hat man ſich dennoch nicht ſun durchgehends begnuͤgen wollen; In den Goͤttin⸗ 4 d giſchen Policey⸗Amts⸗Nachrichten finden ſich 5 Spuren einer genauen Pruͤfung des erwehnten ene
Hume ſpricht von der Verhaͤltniß der Bewoh⸗ maan ner eines Staats zu dem Umfange des Landes, nagſm und es wird ihm leicht, davon gruͤndlich zu reden, b Nahuc obſchon die Unterſuchung ſchwer genug iſt, wie uh viel Menſchen ein Land unterhalten, und wie in, ferne ein Staat auf des andern Beytrag dazu, V 5 Rechnung machen kan: Warum ſolte man zwei⸗ fum d feln, die Verhaͤltniß der Viehzucht zum Acker⸗ au bau ausfuͤndig zu machen, da es ſich genauer be- 19. ſtimmen laͤſſet, wie viel Vieh ein Stuͤck Landes Vaut unterhaͤlt, und da man weniger auf gantze Staa⸗ dmn ten, als auf Landwirthſchaften ſehen darf. E
Aus vorgearbeiteten Wercken konte ich freh: jin un lich keinen Troſt ſuchen. Das gedachte Stuͤck, num welches die Gaeingſſähen Policey⸗Amts⸗Nach⸗ ateen richten unter dieſer Ueberſchrift liefern, iſt unzu⸗ n reichend. ern r a
Die gegebene Regel: Haltet ſo viel Vieh, wäſer able
daß der Duͤng, den Acker alle vier Jahre rund de Aterh zuduͤngen, zureichet, iſt kurz; Aber ſie iſt mit tmn kout keinem Betracht auf den Unterſchied der Laͤnde⸗ nandſtaft
reyen,
Deß *F Goͤttingenſche Policey⸗Amts⸗Nachrichten vom Jahre 1755. 8 p. 22...


