det Geil Freederiks⸗Oord. 361 ſen. Hinge Jaͤhrlich werden an die drei verdienteſten Co— iſtäͤnde ſii loniſten Medaillen ausgetheilt; eine von Kupfer, eine niie haben von Silber und eine von Gold. Zur Erwerbung der duͤrfen die kupfernen Medallle iſt ausgezeichneter Fleiß und gu⸗ niß ſelbſt tes Betragen erforderlich. Dem damit Belohnten iſt ſen iſt ih⸗ geſtattet, an Sonntagen die Colonie ohne Erlaubniß ,, welches zu verlaſſen. Steen⸗ Um die ſilberne Medaille zu erwerben, iſt er— üͤglich an forderlich, daß der Coloniſt durch eigene Arbeit und u ſchenken Spvinn⸗ d Shu⸗ in Karten bezahlt; die andere Haͤlfte wird fuͤr ihre Beduͤrf⸗ amuſik gt⸗ niſſe und Schuldigkeiten einbehalten. Betraͤgt dieſe weniger heinen duͤr⸗ als die Schuld, ſo wird ihnen der Reſt zur Laſt geſchrieben, g grarbeit und aus der Ernte der Feldfruͤchte bezahlt. Um ihren unterhalt zu verdienen, wird den Coloniſten Arbeit gegeben, welche ſie verrichten muͤſſen, und wenn ſie loniſten wer ſich deſſen weigern, werden ſie vor die Polizey⸗Commiſſion nſt⸗Ahfüh zu Steenwyk geſtellt und auf die Omme-Schanze ver⸗ G. urtheilt, wo ihnen nichts vorgeſchoſſen oder verabfolgt wird, Unfolgſomten i dulne⸗ auſſer ſie haben es wirklich bereits verdient. eh⸗Lom⸗— polie 1 Weil ſich gezeigt hat, daß nicht alle Coloniſten gleich ißſirafe dn geſchickt und ſparſam ſind, ſo wird nur Alles gemeinſchaft⸗ „ wo ſe wi lich gemacht, jede Section, 42 Haushaltungen, verrichtet n annelake mit einander alle Feldarbeit, und jeder bezahlt das darauf 3 anhe erlaufene Taglohn. Es werden daher jedem Coloniſten 50 Gulden fuͤr den Feldarbeitsfond von der Ernte einbehalten. Von ſelner erſten Ernte werden aufgehoben: das Saat⸗ korn fuͤr 2 Jahre, und 160 Schaͤffel(u 40 Pfund, alſo naüffitt ii etwas kleiner wie ein bayer. Metzen), Kartoffeln fuͤr den
das dur Winterverbrauch nebſt 36 ſolchen Schaͤffeln Roggen. Der T Reſt wird von der Adminiſtration mit dem Coloniſten gleich⸗ heitlich getheilt. Von der zweiten Ernte wird der dritte
—
I. Theil 23


