352 Armen⸗Colonie.
krumm und trocknet ſelten gut aus; da ſie aber ein⸗ fach, wohlfeil und wenig zeitraubend iſt, ſo behaͤlt man ſie dennoch bei.
Wie er nun hier weiter abgetrocknet iſt, wird daraus zuerſt eine Einfaſſung aus Torfſtuͤcken auf—⸗ gemauert, und die uͤbrigen werden ſodann ohne be— ſondere Sorgfalt einwendig hineingeworfen, ſo, daß das Ganze einen groſſen, unbedeckten Torfhaufen bildet.
In dieſer Art bleibt der Torf liegen, bis er von den Coloniſten zur Feuerung abgeholt wird, welche der Geſellſchaft dafuͤr das Koſten⸗Ratum be⸗ zahlen muͤſſen.
Die Aufbewahrung in luftigen Schoppen, oder die Verkohlung des Brenntorfes waͤren freilich beſ⸗ ſer; aber dieſe Manipulation ſcheint fuͤr den An⸗ fang zu umſtaͤndlich.
Das Torfgraben iſt in den ehemaligen Wes— terbek⸗Sloot, wie in dieſer Gegend uͤberhaupt, ſchon fruͤher betrieben worden. Herr von Grouner traf eine ſolche ausgetorfte Stelle, welche wieder ganz voll gewachſen, und, wie ſich von ſelbſt verſteht, mit Haidekraut bedeckt war.
Ein 6 Fuß breiter und eben ſo tiefer Graben fuͤhrte durch die Gegend, und er unterſchied durch die verſchiedene Textur des Torfes die vormals aus— getorfte Stelle. Er hielt den neuen Torf fuͤr ſchlecht und unbrauchbar, und da ihm auch der General van
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