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Freederiks⸗Hord. 35³
den Boſch in ſo ferne beiſtimmte, als er ſelbſt zu glauben aͤuſſerte, daß der Torf nur unter gleichen Umſtaͤnden, wie vormals, wieder wachſe, und Jahr⸗ hunderte zur Wiederausfuͤllung eines ausgetorften Beckens erforderlich ſeyen; ſo hielt er dafuͤr, daß ſich diejenigen ſehr taͤuſchen muͤßten, welche auf eine foͤrmliche Brenntorfwirthſchaft rechnen wollten.
Indeſſen ſcheint mir, daß dieſe Bemerkungen wenig beweiſen. Herr von Grouner konnte ſich an der Qualitaͤt des nur von Ferne geſehenen Torfes, ſelbſt an der vermuthlich vormals ausgetorften Stelle getaͤuſcht haben.
Und daß der Torf unter gehoͤriger Beruͤckſich⸗ tigung der Unſtaͤnde ſehr ſchnellwuͤchſig gemacht wer⸗ den koͤnne, beweiſen die Verſuche und Beobachtun— gen eines anderen Hollaͤnders, des Herrn Marum zu Haarlem, wie ich glaube, uͤberzeugender.
Kirchen⸗ und Schul⸗Angelegenheiten.
Es iſt im Eingange bemerkt worden, daß in der Armen⸗Colonie voͤllige Religionsfreiheit vorwalte, und daß ſich die Geſellſchaft verbindlich gemacht habe, fuͤr die religioͤſen Beduͤrfniſſe einer jeden Confeſſion, und fuͤr den Schul-⸗Unterricht der Jugend zu ſorgen.
Vor der Hand, da die Colonie noch ohne Kirche und ohne Pfarrhaus war, haben i. J. 1321
die Pfarrer von Steenwykerwold und von Vled⸗ den die Coloniſten in geiſtlichen und kirchlichen An—
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