Teil eines Werkes 
1 (1826) Beschreibung einer Reise durch das Königreich der Niederlande welche auf Veranlassung des landwirthschaftlichen Vereins in Bayern gemacht worden. 1
Entstehung
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Freederiks⸗Oord. 3551 fe haben Zu Brenntorf ſticht man nur den guten, ſchwar⸗ lss Tab. zen, ſchweren Torf, bei welchem die vegetabiliſchen n, bald Faſern nur wenig oder gar nicht mehr bemerkbar

ſind. Der rothe, leichte, fludrige*) Torf wird mit dniſten, Handhauen aufgehauen, noch ziemlich feucht in Hau⸗ ft. ſen gebracht und zu Aſche verbrannt. .1321 Nur der Brenntorf wird, nachdem er abge d und plaggt ꝛc. iſt, regelmaͤſſig geſtochen. fuhr⸗ W Das Torfſtechen wird mit dem Spaten von 2 Vieh⸗ Mann verrichtet, wovon der eine vertikal und der nen an⸗ Andere horizontal ſticht, den Torf mit dem Spaten on 10 ſogleich aufhebt und in den hiezu vorhandenen Schub karren legt. Wohl⸗ Ein Bube fuͤhrt die Torfſtuͤcke in dem Schub früͤher karren an einen nahen trockenen Ort, und legt ſie oerer mit einem Zoll Zwiſchenraum zum Abtrocknen auf nüchen den Boden. So geht die Arbeit fort.

Sobald dieſe Torfſtuͤcke an ihrer Oberfaͤche ei nen gewiſſen Grad von Trockenheit erlangt haben, werden ſie mit den Haͤnden von Kindern umgewen det. Wenn ſie auch auf dieſer Seite genuͤgend ab⸗

en, daß. 4 getrocknet ſind, werden ſie in Mauern mit betraͤcht hirh lichen Zwiſchenraͤumen zum Luftdurchzug geſetzt. Jüil Bei dieſer Behandlung wird der Torf zwar *) In Bayern ſo genannt, und hier auch zum Kalkbrennen ver⸗ Btenntori wendbar. 4