Teil eines Werkes 
1 (1826) Beschreibung einer Reise durch das Königreich der Niederlande welche auf Veranlassung des landwirthschaftlichen Vereins in Bayern gemacht worden. 1
Entstehung
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Freederiks⸗Oord. 345

niſten, werden im Neubruch, welcher gepfluͤgt und mit der Ruͤhrhacke gelockert iſt, gelegt, wie man ſie in der Schweiz zu legen pflegt; es werden in Reihen mit dem Spaten Stufen ausgehoben, und jeder Sa menkartoffel mit einer Handvoll heiſſen Schafmiſt eingelegt, und ſpaͤter aus der Hand bearbeitet.

Auf kultivirtem Boden werden ſie auf die be kannte Weiſe, nach vorgaͤngiger Duͤngung, dem Pfluge nach, in die Furche gelegt.

Wenn zur Zeit der Kartoffelſaat der Miſt hiezu mangelt, ſo wird auch ſpaͤter durch Ueberduͤngen der ſelben nachgeholfen.

Sobald es dahin kommen wird, daß man zu Ende des zweiten Jahres den Klee- und Raygras Raſen zu Streu abplagget, ſo gedenket man dieſer Operation im naͤchſten Fruͤhjahr Kartoffeln mit ſtar ker Duͤngung folgen zu laſſen.

Der rothe Klee, Trifolium pratense, geraͤth in der Colonie vortrefflich, und wird 34 bis 4 Fuß hoch. Er wird immer in Vermengung mit Raygras, Avena elatior, gebaut.

Er koͤmmt in die geduͤngte Sommerfrucht, wird im Herbſte des erſten Jahres mit Stallmiſt, und im naͤchſten Fruͤhling mit Torfaſche oder nochmals mit kurzem Miſt geduͤngt. Der Ertrag iſt dann freilich auſſerordentlich und beiſpiellos.

Man trocknet hier den Klee nach der Klapp