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Freederiks⸗Oord. 337
Wird auch dieſer Gewinn durch den Werths⸗ anſchlag der unabgeplaggten Haiden, oder ſpaͤter durch den Werth des entgangenen Dungſtoffes durch das Abplaggen eines halben Arpents Klee- und Ray⸗ grasfeldes etwas gemindert, ſo bleibt er immer noch betraͤchtlich genug, um den Wohlſtand der Colonie zu ſichern, und den großen Werth dieſer chineſiſchen Verfahrungsart in der Miſtbehandlung zu verbuͤrgen.
Es iſt aber dabei unumgaͤnglich nothwendig, daß alle beſchriebenen Verrichtungen mit groſſer Sorg— falt und mit der gewiſſenhafteſten Puͤnktlichkeit voll— zogen werden. Denn wuͤrde man das vielmalige Ab⸗ ſchroten der Haideplaggen, das Wenden derſelben im Stalle, das dichte Setzen in Haufen fuͤr unwe— ſentlich halten und ganz unterlaſſen, oder doch nicht genau verrichten, ſo waͤre die ſchnelle Verweſung der harzigen, mit Gallusſaͤuere und Gaͤrbeſtoff verſehenen Haideplaggen unerreichbar; ſie wuͤrden ganz und un— zerſetzt auf das Feld kommen, dort aber, da ſie in freier Luft nicht verweſen, Jahrelang als Kloͤtze lie— gend mehr ſchaden, als nuͤtzen, indem ſie ſtets dem Pfluge ausweichen, und von der Egge nicht zerſtoͤrt werden koͤnnen.
Solche traurige Erfahrungen ſind durch Ueber⸗ eilung und Nachlaͤſſigkeit in der That ſchon gemacht worden, und ich warne hier davor, damit ſie nicht wiederholt werden moͤgen. Das Gute muß man ganz nachahmen, Halbheiten fuͤhren zum Boͤſen.
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