336 Armen⸗Colonie V
3. die Abdeckung deſſelben, und ein ferneres 3
Abſchroten, um den Miſt auf das Feld zu fuͤhren; aniha
1 9. deſſen Verſetzung mit Kalk und Aufſchichten de 5 in Haufen auf dem Felde; hüli 4 10. das Vertheilen, Ausbreiten und Unterpfluͤ⸗ gazice gen ꝛc. deſſelben. iß Das iſt freilich viele Arbeit; ſie gewaͤhrt aber K ſch
jeder Haushaltung mindeſtens 300 Fuder Miſt jaͤhr⸗ drffſ
lich, waͤhrend eine ſolche bei der gewoͤhnlichen Ver⸗ 3
richtung dieſes Geſchaͤftes hoͤchſtens auf 50 Fuder aßül
rechnen duͤrfte. ſit wi
Bloß durch vermehrte, zweckmaͤſſige Arbeit ge— lge
winnt hier jede Haushaltung jaͤhrlich 250 Fuhren, ſcole
oder 2500 Zentner Stallduͤnger, ohne dafuͤr irgend in g;
eine Geldauslage machen zu muͤſſen. Denn der Kalk— iutic
werth beſteht ebenfalls groͤßtentheils in Arbeitswerth Rnauj d
der Coloniſten, und der Ankaufspreis ber Muſcheln garſge
hiezu wird mehr als hinreichend gedeckt durch den Hadde
Werth des im Stall erſparten Strohes. geſtt
Nach den bewaͤhrteſten Erfahrungen rentiren ſich fräir
aber 20 Zentner Stallmiſt durch eine Erntevergroͤſſer⸗ end n
Dfuu
ung um 2¾ bayeriſche Metzen Roggenwerth, ſomit 2500 Zentner mit 312 ¼ Metzen Roggenwerth. Ein Be⸗ trag, der allein ſchon groͤſſer iſt, als der jaͤhrliche 7
Geſammtverdienſt mancher Haushaltung, und den in dlung Freederiks-Oord der Coloniſt nur durch vermehr⸗ torden,
ten Fleiß und durch eine wohlberechnete Anwendnng titdetſo ſeiner Kraͤfte durch den Miſt gewinnt. mcahen


