uͤber die Farben des Lichts. 103
90 388 len, welche beim Daraufſehen weiß erſcheinen, zeigen 1 4 ſich beim Hindurchſehen ſchwarz: und auf gleiche Wei⸗ ln ſe zeigen ſich die veilchenblauen gelb, die hochblauen m nun roth, die gruͤnen purpurfarbig, die gelben veilchen— ee Uangie blau, die rothen hochblau, die meergruͤnen karme⸗ duch ſinroth. eiſceint i nen Jin Allerdings iſt es ein wenig muͤhſam, genau unter d lieie eben demſelben ſchiefen Winkel hindurch zu ſehen, un⸗ iin uſt ter welchem man vorher darauf ſah, und gleichwohl enfals mm muß man dieſen Winkel genau nehmen, wenn der m enſthe Verſuch ſo ausfallen ſoll, wie ich ihn hier beſchrieben blauet, n habe. Aber dieſem Uebel kann man auch dadurch rother i leicht abhelfen, daß man einen Stralenkegel auf die er, walhe Glaͤſer fallen laͤßt. Man darf naͤmlich nur mit einer Vorſchen Nadel ein kleines Loch durch ein in den Fenſterladen er die gan eingelaſſenes Bleiplaͤttchen bohren, und einen feinen und jeder Stralenbuͤndel durch daſſelbe in die verfinſterte Stube welche ge⸗ laſſen, welcher ſich in einem Abſtande von zwoͤlf bis Heinen, iſ vierzehn Fuß dergeſtallt erweitert, daß er in Anſehung aus Jig, ſeines Umfanges dem Umfange der Glaͤſer, wenn dieſe die Groͤße der gewoͤhnlichen Objektivglaͤſer haben, ziem⸗ lich gleich kommt. Berveſtigt man daher die gedachten dirkilduc Glaͤſer, welche vermittelſt etlicher Klammern zuſam— ulegt uf ſ mengepreßt erhalten werden, unter einem beliebigen, jenes wiſ jedoch ſehr kleinen Winkel daſelbſt in den Stralenkegel: teinem vil ſo prallen die reflektirten Stralen gewiß unter eben dem at einhoc Winkel ab, unter welchem die hindurchfahrenden hinter r, dn di den Glaͤſern fortgehen, und zwar darum, weil die eniSn Glaͤſer auf beiden Seiten plan ſind, oder wenigſtens b G 4 keine


