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uͤber die Farben des Lichts. 89
8 ram Nun ließ ich mir von duͤnnen weißen Spiegelglaſe 1 ein hohles dreiſeitiges Priſma verfertigen, welches mit äfſer und beliebigen fluͤßigen Materien gefuͤllt, und wie ein ſoli⸗ unn hit des Farbenpriſma gebraucht werden kann. Dieſes fuͤllte ich mit gedachter Grießholztinktur, und ſuchte da⸗ 1 mit in der verfinſterten Stube einen duͤnnen weißen de lcht a Stralenbuͤndel zu zerlegen. Das Farbenbild ſtellte ar veiche auf der weißen Tafel nur ein rothes Oblongum dar, wie i or⸗ ef Tab. I, Fig. 2, indem von den uͤbrigen Farben auch nicht das geringſte auf ſelbiger erſchien: denn dieſe wur⸗ nungen ſch den von der vordern Seite des Eckſaͤulenglaſes zuruͤcke iht erklden geworfen, und bildeten auf einem entgegen gehaltenen ich bleiben weißen Taͤfelchen einen kleinen hochblauen Kreiß, wel⸗ viele, ei cher lebhaft genug in die Augen ſiel. Als ich das Auge ſelbſt nahe an das Priſma in das gebrochene Licht legte, da ſah ich ebenfalls weiter nichts, als eine kleine feuer⸗ dieſe dint rothe Ellipſe, die das kleine Loch des Fenſterladens vor⸗ rine und ſtellete, und welche ich Tab. III, Fig. 3, und jenes ro⸗ ich zpat the Oblongum, welches auf der großen Tafel erſchien, yung und Tab. III, Fig. 4, abgebildet habe, wobei jedoch zu be⸗ . Nlln merken, daß dieſes kleine Bild bei weitem nicht bren⸗ n die M⸗ nend genug dargeſtellet werden kann, weil es wie reines es Korpes rothes Feuer ſich zeigt. neinſochen en hingegen Dann fuͤllte ich das Priſma mit einer geſaͤttigten ff ſebſti Safrantinktur, um nun auch durch dieſe einen weißen rei geſthen Stralenbuͤndel zu zerlegen. Hier ſtellte das Farben⸗ cte dintr bild zwei Oblongen dar, ein rothes und ein gruͤnes, die eſät, ch aber zum Theil auf einander lagen, und einen gelben daß dilr Schein daſelbſt bildeten, welcher einen hohen gruͤnen g. Aufſatz, und eine faſt eben ſo große rothe Unterlage Nun§ 5 katte,
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