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Nachricht von der Verwallung und Urbarmachung der Warthebrücher / [Verf.: Friedrich Heinrich Stubenrauch]
Entstehung
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die alte Warthe, zu urtheilen, vor einigen Jahrhunderten, der Hauptſtrohm geweſen iſt, und bis zum Ausfluß in die Oder, einen weit kuͤrzern Weg, als die jetzige Warthe macht.

Allein ſchon in den Jahren 1771 und 1772 hatte man einen Wall von der Wan bey Al⸗ alten Colonie Albrechtsbruch, bis nach die Pyraͤhnſche Hollaͤnder, angefertiget, brechtsbruch. und dann auch den Ausfluß des Ledlings, oberhalb dem Ordensbruche coupirt.

Dieſer coupirte Ausfluß, ſollte durch die ſchon oben erwehnte, bey Albrechts⸗ Bruch angelegte Schleuſe, wieder erſetzt werden, es kam aber das Debou⸗ chement dahinter nicht zu Stande.

Indeſſen wurde die Verwallung 1773 bis gegen den Wor, und 1774 bis Wal bis am zum Sonnenburger⸗Werder auf der linken Seite fortgeſetzt, auf der rechten Seite Sonnenbur⸗ aber, der ſchon 1767 und 1768 gemachte Wall, vom Fichtwerder bis gegen Py⸗ Ler Werder. raͤhne von neuen hergeſtellt. In jener Verwallung auf der linken Seite, blieb der groͤßte Ausfluß der Warthe, der Wor genannt, noch offen, der nun immer ſtaͤrker wurde, weil alle obern Ausfluͤſſe der Warthe ſchon zu waren, folglich der Fluß von außen geſpannt, und das Gefaͤlle nach inwendig vermehret war. Die⸗ ſer ſollte, dem Plan nach, in dem letzten Jahre auch zugemacht werden. Allein da ſchien man ſich erſt zu beſinnen, daß wenn auf der linken Seite die Verwal⸗ lung ſo viel weiter, als auf der rechten ginge, der Strohm ſich nothwendig nach der letztern ergießen, ſelbige mehr uͤberſchwemmen, und ſelbſt den ohnedem ſchon ſchwachen Abfluß aus den obern Bruͤchern der rechten Seite vollends ganz hem⸗ men wuͤrde.

Man unterließ alſo die Coupirung des Wores, ließ erſt einige Intereſſenten Weewhwetug von der rechten Seite dagegen auftreten, und brachte dann die weitere Verwal⸗ vird unterlaß lung bis nach Warnicke in Anregung. Ehe aber deshalb etwas Beſtimmtes feſt⸗ dr geſetzt wurde, entſtanden im Winter und Fruͤhjahr 177 ½ verſchiedene Wall⸗Durch⸗ Waſſerſchaͤ⸗ bruͤche bey Landsberg und Koͤlſchen, welche zum Theil ſchon ſichtliche Folgen den von 1775. von der zu großen Einſchraͤnkung des Strohms, und Mangel des Debouche⸗ ments, waren, obgleich nicht zu leugnen iſt, daß der ſo geſchwinde Abgang des Eiſes und Schnees vielen Antheil daran hatte.

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