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Nachricht von der Verwallung und Urbarmachung der Warthebrücher / [Verf.: Friedrich Heinrich Stubenrauch]
Entstehung
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W Dieſe Schaͤden konnten von den meiſt erſchoͤpften Verwallungsgeldern nicht

wieder hergeſtellet werden, ſie muſten alſo dem Koͤnige angezeigt, und Anſchlaͤge davon eingereicht werden. Dabey wollte man nun noch verſchiedenes nachholen.

Es wurde die Coupirung des Worſtrohms von neuen, imaleichen ein Debou⸗

chementskanal von der Wepritzſchen Schleuſe, und verſchiedene Graben und Be⸗ waͤſſerungsanſtalten, bey Dechſel, Kernein und der Roßwieſe mit veranſchlaget. Die Koſten betrugen an zotauſend Rthlr., welche der Koͤnig zwar endlich be⸗ willigte, aber daruͤber unwillig wurde, und daher Veranlaſſung nahm, den Herrn

Veraͤnderung von Brenkenhof von dem Verwallungsgeſchaͤfte zu entfernen, und ſelbige dem

mit der Ver⸗ wallungscom⸗ miſſion.

Kammerpraͤſidenten, Herrn Grafen von Logau zu uͤbertragen. Immittelſt hatte

jener noch gleich im Fruͤhjahr die Durchbruͤche wieder coupiren, und auch den

Kanal und die Bewaͤſſerungsanſtalten anfangen laſſen, die letztern aber ſind nachher nicht zu Stande gekommen, weil den Kanal durch die ſchon eingetheilte Grundſtuͤcke zu fuͤhren, vielen Widerſpruch verurſachte, und die Bewaͤſſerung von keinem Nutzen war.

Die abermals veranſchlagte Coupirung des Wores unterblieb ebenfalls noch, und wurde dagegen das ſchon oben erwehnte Projekt, von Verlaͤngerung der Waͤlle, von neuem in Bewegung gebracht. Dieſes beſtand darin:

1. Daß auf der rechten Seite die Warthe noch weiter vom Fichtwerder ab, bis an den Warnicker Werder verwallet,

Mesiakt on 2. Die ſchnelle Warthe an der Viezer Grenze koupirt, und dagegen ein 10 Ruthen erlc der Waͤlle bis breiter Kanal angefertiget, und

zum Warni⸗

ker Werder

und unterhalb

Pribrow.

Das Projekt

wird unter⸗

3. auf der linken Seite noch vom Sonnenburger Werder ab, 2000 Ruthen Wall an⸗ geſchuͤttet, und der Wox coupirt werden ſollte.

Die Koſten hiervon betrugen, nach den angefertigten Anſchlaͤgen, an

205000 Rthlr., dieſe wurden auf Koͤniglichen Befehl von dem Mmiſter, Frei⸗

ſucht und ge herrn Waitz von Eſchen, und dem Herrn Grafen von Logau gepruͤft. Beyde

nehmiget.

hatten aber keinen Waſſerba uverſtaͤndigen, der der Gegend kundig war Sie muſten demjenigen trauen, der das neue Projekt gemacht hatte. Deeſſer blieb lediglich dabey ſtehen, und es wurde den Commiſſarien das Petriſche Projekt

nicht

· .V

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