und ihrer Eintheilung uͤberhaupt. 13
le⸗ Miſchung und die Eigenſchaften, ſo davon abhaͤngen, in Erwaͤgung gezogen. Denn nach unſerer Meinung, muß man dieſe Wiſſenſchaften nicht,(wie einige verlangen,) nach den verſchiedenen Mitteln, deren ſich die Naturforſcher
di⸗ und Chemiſten bedienen, ſondern nur nach ihrer Abſicht, ge⸗ unterſcheiden: indem ſich die Mittel nach dem vorgeſetz⸗ oſ⸗ en Endzweck, dieſer hingegen ſich nicht nach jenen richtet. de 2. Anmerkung. Bißher haben wir die ganze Chemie nur he nach Anleitung ihrer Vorwuͤrfe eingetheilt gefunden; es a⸗ ſcheinet aber, als wenn dieſe Eintheilung folgende Unbe⸗ t, quemlichkeit habe, daß aller Nutzen, den man von einer ch und eben derſelben Sache erlangen kann, auf einmal in einen Ort zuſammen geworfen werde. Deswegen halten h⸗ wir es auch vor unmoͤglich, daß man von dieſer Einthei⸗ ſo lung, da man alle Theile der angewendeten Chemie, unter or⸗ einander vermiſcht und unordentlich erklaͤret, im gemeinen von Lehen einigen Nutzen haben koͤnne. Es iſt z. B. bekant, daß man von einem und eben demſelben Koͤrper, Kalk, und Glaß, Arzneymittel, Farben und was dergleichen mehr und iſt, bereiten kann; die letzten Bereitungen nuͤtzen allein ften Mahlern; die vorhergehenden aber nicht; welche hinge— rs, gen den Aerzten und andern, nicht aber den Mahlern, her dienlich ſind. Dieſer Unbequemlichkeit vorzukommen, und die Chemie . nützlicher zu machen, haben wir dieienige Eintheilungein⸗ mit zufuͤhren vor gut befunden, welche die Meßkuͤnſtler in ih⸗ unt ren Wiſſenſchaſten lange beobachtet haben: indem wir ge⸗ ten wiß verſichert ſind, daß die Meßkunſt zu dem hohen Gip⸗ d fel, den ſie in unſern Zeiten erſtiegen hat, niemals gekom⸗ un men ſeyn wuͤrde, wenn nicht ihre Verehrer dieſe Einthei⸗ glich lung beſtaͤndig beybehalten haͤtten. Denn wo in den Kuͤn⸗ auch ſten und Wiſſenſchaften keine ordentliche Eintheilung nge⸗ herrſcht, da koͤnnen weder die eingeſchlichenen Irthuͤmer verbeſſert, noch auch das, was fehlet, gehoͤrig entdecket 1 oder erſetzet werden. Man hat ſich alſo in der reinen Che⸗ jemie mie nur um die innere Miſchung der natuͤrlichen Koͤrper, ege und um ihre Anfaͤnge, aus denen ſie zuſammen geſetzt und 3 19 gemiſcht ſind, desgleichen auch um die Verhaͤltniſſe die ſie ehr gegen andere Koͤrper haben, ſorgfaͤltig zu bekuͤmmern; die 4 ui angewendete Chemie aber muß die Art und Weiſe anzeigen, d ir wie die hiehergehoͤrige Sachen(producta) wohl und mit
Ni Nutzen


