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2 Cap. 1. Von der Chemie
ſuche und reifliche Ueberlegung ſo lange zertheilet und die Theile wieder zerleget werden, bis man auf die erſten Anfaͤnge gekommen, welche keine weitere Aus⸗ einanderſetzung verſtatten. 2) Durch die Zuſammen⸗ fuͤgung oder Zuſammenſetzung, da man von einander abgeſonderte Theile oder Anfaͤnge, wieder aufs neue verbindet und Coͤrper darſtellet, die den natuͤrlichen entweder aͤhnlich oder unaͤhnlich ſind.
Solchergeſtalt erkennet ein Chemiſt durch Huͤlfe der
Warnehmungen deutlich, wie die natuͤrliche Coͤrper, ſowol zu zerlegen, als wieder hervorzubringen, desglei⸗ chen welchen Veraͤnderungen ſie unterworfen ſind, und was ſich ſonſt noch von ihnen erkennen laͤſt.
Alle Coͤrper, die nur auf dem Erdͤboden angetrof⸗ fen und in den 4 Naturreichen, beſchrieben werden, ſind der Betrachtung dieſer Wiſſenſchaft unterworfen. Es gehoͤren hieher das Waſſer, die unterirdiſche Coͤrper, die Gewaͤchſe und Thiere, ſowol im ganzen, als auch nach allen ihren Theilen und Theilen der Theile.
Auch die Beſchaffenheit der Luft, vornemlich, in ſo ferne ſie von fremden Theilchen, welche ſich in derſelben aufhalten, herkomt, muß hier einiger⸗ maſſen eroͤrtert werden.
Hauptſaͤchlich aber muß in der Chemie von Waͤrme und Feuer gehandelt werden, weswegen ſie auch eini⸗ ge, nicht unrecht, jedoch, wenn man auf ihren ganzen Umfang ſtehet, ſehr unvollſtaͤndig, die Feuerwiſſen⸗ ſchaft nennen, als ob ſie nur vom Feuer handelte, oder durch daſſelbe allein erhalten wuͤrde.
Anmerkung. Wenn in dieſem g. geſagt wird, daß man die Erkaͤntniß der natuͤrlichen Dinge nach ihrer Miſchung, Ent⸗
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