Teil eines Werkes 
Theil 1 (1761) Der Physischen Chemie erster Theil, welcher von der Natur und Beschaffenheit der Chemie überhaupt, von ihrer Geschichte, Zeichen sowol leidenden als wirkenden Werkzeugen, und endlich von den Arbeiten und hervorgebrachten chemischen Cörpern, auf systematische Art handelt / aus dem Schwedischen ins Lateinische übersetzt und vermehrt von dem Verfasser Joh. Gottschalk Wallerius ... und nunmehr ins Teutsche übersetzt mit Anmerkungen von Christ. Andr. Mangold
Entstehung
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Das I. Capitel. Don der Chemie und ihrer Eintheilung uͤberhaupt.

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amit man von der Chemie, ihrer Natur und .2 A anenda eine deutliche und vollſtaͤn⸗ ſ. dige Erkenntniß erhalten moͤge, ſo kann man

ſie, nach ihrer verſchiedenen Abſicht, in

zwey allgemeine Theile: nemlich in die reine und angewendere Chemie, am beſten eintheilen.

§. 2.

Die reine Chemie, iſt eine Wiſſenſchaft, welche von der Miſchung der Coͤrper und ihren Anfaͤngen han⸗ delt.

Der Endszweck derſelben iſt mehr lehrend als aus⸗ uͤbend, weil ſie, ſowol von den näͤheren als entlegenern Anfaͤngen der natuͤrlichen Coͤrper eine vollſtaͤndige Erkaͤnntniß giebt, und aus dieſen die innere Beſchaf⸗ fenheit der Coͤrper an den Tag leget.

Dieſe Abſicht aber wird vornehmlich durch Ver⸗ ſuche, die von zweyerley Art ſind, erhalten 1) durch die Scheidung oder Auseinanderſetzung, vermoͤge welcher die natuͤrliche Coͤrper durch hiezu dienliche Ver⸗

f. Th. A ſuche

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